Fünfmal wurde in unserer Pfarrei heuer mit einer Andacht die Gottesmutter geehrt:
Am 1. Mai betete und sang man gemeinsam in der Pfarrkirche St. Petrus in Schweinersdorf zu Ehren Marias. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kirchenchor unter der Leitung von Organist Josef Bauer.
Am 10. Mai traf man sich in der kleinen Filialkirche St. Jakobus in Inzkofen zur Maiandacht. Thema war die Hochzeit von Kanaa, und deshalb standen sechs Krüge auf dem Altar, die langsam mit Wasser gefüllt wurden. "Herr, in unseren ersten Krug füllen wir all unsere Ängste des Alltags. Wir bringen sie zu dir und bitten dich: Wandle sie in neuen Mut und Hoffnung, sowie eine neue Menschlichkeit" In den sechsten Krug konnte jeder in Gedanken seine persönlichen Anliegen füllen und um Wandlung/Erfüllung bitten. Musikalisch wurde die Andacht von einigen "Mosaiksteinen" gestaltet.
An der Hofkapelle in Mönchsberg wurde am 13. Mai ebenfalls der Gottesmutter gedacht, anschließend fand, wie jedes Jahr, ein kleines Grillfest statt.
Die vierte Maiandacht wurde in der schmucken Filialkirche St. Johannes der Täufer in Altfalterbach gehalten und vom Bergener Dreigesang mit Marienliedern feierlich gestaltet.
(Text: Hildegard Vogtmannsberger)
Die letzte Maiandacht in der Pfarrei gestalteten die Mitglieder des Chores Mosaik am Sonntagabend in der Filialkirche St. Sixtus in Sixthaselbach. Geleitet wurde die feierliche Andacht von Maria Sedlmeier und Rosi Sedlmeier. In ihrer Begrüßung stellten sie heraus, dass der Chor die Muttergottes musikalisch grüßen wolle, Worte stünden bei dieser Andacht im Hintergrund. Maria schenke Licht und Kraft und sei das lebendige Zeugnis vieler Menschen, die Jesus nachfolgen. „Dein Weg, Maria, ist auch mein Weg, ein Weg mit Höhen und Tiefen, ein Weg durch Dunkelheit und Licht, aber immer ein Weg zu den Menschen“, beteten die Gläubigen gemeinsam. Einfühlsam, andächtig und auch beschwingt gestaltete MOSAIK unter der Leitung von Hildegard Vogtmannsberger die Andacht und das „Ave Maria“ wurde modern und mitreißend interpretiert. Den Schlussakkord bildete dann die „Schwarze Madonna“ und alle anwesenden Marienverehrer stimmten mit ein.
(Text und Foto: Katharina Baumeister)