St. Petrus Ap.

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Palmbuschen binden

Am Palmsonntag feiern wir den Einzug Jesu in Jerusalem. Welche Bedeutung hat dieses Fest für uns alle? Dies ist eine der Fragen, die die Kinder versuchten, am Freitag, den 23. März im Pfarrheim zu beantworten.
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In der Bibel hört man immer wieder davon, dass Jesus ein Königssohn sei - wie stellen wir uns einen Königssohn eigentlich vor? War Jesus zu seiner Zeit so etwas wie ein Star? Er muss zumindest sehr bekannt gewesen sein, denn zu jener Zeit war es nicht selbstverständlich, dass ein paar Männer einfach einen Esel mitnehmen. Es war bestimmt auch nicht normal, dass die Menschen Kleider auf den Boden und Palmzweige auf die Straßen legten. Genauso wie es heute außergewöhnlich wäre, war es auch vor 2000 Jahren etwas außergewöhnliches - Jesus war außergewöhnlich!
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Um das noch deutlicher zu machen bauten die Kinder mit Hilfe von Tüchern ein Tor und einen Weg. Sie stellten fest, dass die Städte und Dörfer früher etwas anders ausgesehen haben mussten. Fast jede Ortschaft hatte eine Stadtmauer und ein Tor, durch das man erst mal gehen musste, um überhaupt in die Stadt zu kommen. Die Kinder legten ihre Kleider (Mützen und Schals) auf die "Straße" damit Jesus nicht im Staub gehen musste. Sie stellten einen (Stoff)Esel auf die Straße und legten Buchssträuße und Herzen auf den Weg. Denn die Menschen liebten Jesus, und Jesus liebte die Menschen. Seine Liebe ist groß und mächtig. Die Menschen rufen Jesus zu: "Jesus soll unser König sein, Hosianna! Amen!
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Nach dieser Geschichte machten sich die Kinder daran, aus Buchs und Palmkätzchen Palmbuschen zu binden. Diese durften Sie anschließend mit bunten Bänder dekorieren. Nach der getanen Arbeit stärkten sich alle mit Kuchen und Saft.