Der dritte und letzte Weggottesdienst des Pfarrverbands Mauern fand am Sonntag, den 15. April in der Pfarrkirche St. Petrus in Schweinersdorf unter dem Leitgedanken „Wir sehen mit den Augen, doch unser Herz sieht mehr“ statt. Pfarrer Viktor-Roland Spielauer freute sich, dass so viele Kinder mit ihren Eltern zum Gottesdienst gekommen waren und sich gemeinsam auf den Weg zu ihrer Erstkommunion machen. Gemeindereferent Otto Pauer hatte mit den Kindern den Gottesdienst vorbereitet und sie durften auch Gebete und Fürbitten vortragen. Zu Beginn der Feier erzählte der Gemeindereferent die Geschichte des kleinen Mädchen Julia und der Liebe zu ihren alten Teddy, den sie einst von ihrer nun längst verstorbenen Großmutter bekommen hatte. Bei einem Umzug hatte das Mädchen das Lieblingskuscheltier in der alten Wohnung vergessen und der Hausmeister hatte es im Mülleimer entsorgt. Auch die Aussicht, einen neuen Teddy zu besorgen hielt das Mädchen nicht davon ab, ihren Bären zu suchen, denn mit ihm verband Julia viele schöne Erinnerungen und Erlebnisse. Im Gottesdienst wurde schließlich deutlich gemacht, dass es vieles gibt, das man nur mit dem Herzen sehen kann.
Im Lukas-Evangelium hörten die Gottesdienstbesucher die Fortsetzung der Erzählung der Emmaus-Jünger. Hier wurde deutlich, wie schwer es für die Jünger war, zu glauben, dass Jesus lebt. “Auch wir haben heute das Problem, dass wir Jesus nicht mit den Augen sehen können. Wir sehen Jesus nicht, doch wir glauben an ihn, wir vertrauen ihm" so Otto Pauer in seiner Ansprache. Am Ambo trugen die Kinder vor, welche Zeichen sie in der Kirche und auch im Leben sehen, die zeigen, dass Jesus lebt. Zum Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Spielauer die von den Kommunionkindern selbst getöpferten Kreuze. Musikalisch gestaltet wurde die Feier mit thematisch abgestimmten Liedern vom Chor Mosaik.