Die Palmbuschen des letzten Jahres wurden vor der Aschermittwochsandacht an der Pforte der Filialkirche St. Sixtus ins Feuer geworfen. Mit dieser Asche wurde den Kindern und ihren Begleitern von den Andachtsleiterinnen mit den Worten „Jesus liebt dich und so sollst auch du andere lieben“ ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Mit Leidenschaft und Begeisterung habe man bunt gekleidet und maskiert Fasching gefeiert und ausgelassen gesungen, getanzt und getobt. Aber mit dem Aschermittwoch sei alles vorbei – nun beginne eine neue Zeit, die Fastenzeit. Zu fasten, auf etwas zu verzichten, falle nicht immer leicht. Oft falle es schwer, der Versuchung zu widerstehen, aber man könne dies schaffen. Beispiele, dass auch Jesu vielen Versuchungen widerstehen konnte hörten sie Besucher im Evangelium, das von Jesu in der Wüste berichtete. Vierzig Tage lang habe Jesus in der Wüste gebetet und gefastet und darüber nachgedacht, wie er den Menschen helfen könne. Jesus zeigte den Menschen, was für ein gelingendes Miteinander wichtig sei. „Natürlich können wir Gelähmte nicht heilen – aber wir können helfen, wenn jemand gefallen ist und versuchen, die Menschen um uns wieder zum Lachen zu bringen.“ Die Fastenzeitsei eine Zeit des Hinguckens und der Achtsamkeit. Fröhlichkeit und Ausgelassenheit haben hier sehr wohl Platz, denn ein Leben, so wie Jesus es vorgelebt hatte, macht Spaß. Kinder trugen anschließend am Ambo Fürbitten vor und gedachten der Menschen, die krank, arm oder traurig sind. Musikalisch gestaltet wurde die Andacht vom Kinder- und Jugendchor Sixthaselbach. Freudig stimmten sie die passenden Lieder an, wie „Komm herein und nimm dir Zeit für dich“ oder „Wenn einer sagt, ich mag dich“ und bereicherten so die sehr lebendige und kindgerechte Feier.