Pfarrverband Mauern

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Gründonnerstag 2017

Am Gründonnerstag feierten die Gläubigen aus dem Pfarrverband in der Pfarrkirche St. Johannes gemeinsam den Abendmahlgottesdienst. Zum Loblied, dem Gloria, erklangen zum letzten Mal bis zur Osternacht die Glocken und die Orgel. Sie schweigen an den Tagen des Leidens und Todes Jesu. An zwölf Firmlingen aus den drei Pfarreien des Pfarrverbandes vollzog Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer in Nachahmung des Vorbildes Jesu die Fußwaschung. Damit wurden Zeichen der Gemeinschaft, des Respektes und des Glaubens verdeutlicht. Die Fußwaschung sei Ausdruck dienender Liebe, so Pfarradministrator Spielauer. In seiner Predigt sagte der Geistliche, Jesus selbst habe den niedrigsten Dienst, den damals nur die Sklaven gemacht hatten, an seinen Jüngern vollzogen. Man könne sagen, dies sei nicht mehr zeitgemäß, doch mit der Fußwaschung habe Christus gezeigt, dass wir für ihn wichtig sind. Für ihn sei die Fußwaschung am Gründonnerstag ein wichtiges Zeichen. „Reden kann man viel aber die Tat ist wichtig und kostbar“, so Spielauer. Während der Fürbitten brachten Ministranten aus Volkmannsdorf, Schweinersdorf und Mauern die kostbaren heiligen Öle, das Katechumen-Öl, das Chrisam-Öl und das Kranken-Öl, die tags zuvor im Münchner Liebfrauendom geweiht wurden, an den Altar. Zwei Kommunionhelferinnen trugen Kelche mit Brot und Wein und reichten sie dem Zelebranten.
Am Ende des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste in einer Prozession an einen würdigen Ort außerhalb der Kirche gebracht und das ewige Licht gelöscht. Nach der Übertragung wurde der Altar abgedeckt und der Tabernakel stand bis zur Osternacht offen.
Gründonnerstag_2017
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