Pfarrverband Mauern

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Ostern 2018

Am Abend des Gründonnerstags begann das so genannte „Triduum Sacrum“, die Zeit der heiligen drei Tage, die mit der Auferstehungsfeier der Osternacht ihre Vollendung finden. 
Beim Gottesdienst am Abend in der Pfarrkirche Mauern gedachten die Gläubigen der Pfarreien des Pfarrverbandes  des letzten Abendmahls Jesu mit den zwölf Aposteln. Nach dem Vorbild Jesu wusch Pfarrer Viktor-Roland Spielauer zwölf Angehörigen der Pfarreien Mauern, Schweinersdorf und Volkmannsdorf symbolisch die Füße.
Ostern2018
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Ostern2018
Mit dem Entzünden der Osterkerze am Osterfeuer eröffnete Pfarrer Viktor-Roland Spielauer am Samstagabend die Auferstehungsfeier in der Pfarrkirche Volkmannsdorf. Beim Einzug in das dunkle Gotteshaus stimmte der Geistliche mit erhobener Osterkerze das Lumen Christi an.

Organistin und Chorleiterin Silvia Tautermann verkündete anschließend das Osterlob, das Exsultet, und besang die Heilsgeschichte. 

In seiner Predigt beschrieb Spielauer die Empfindungen der Frauen, die ans Grab kamen und sahen, dass der Stein weggewälzt war. "Wir können es wahrscheinlich nicht so richtig wahrnehmen, was sie gefühlt haben, von todtraurig bis himmelhochjauchzend war da wohl alles dabei." Diesen Frauen quoll das Herz über und sie rannten los, um es der Menschheit zu verkünden.

Mit dem dreimaligen Eintauchen der Osterkerze wurde das Taufwasser gesegnet, mit dem der Priester nach der Erneuerung des Taufgelübdes die Gläubigen besprengte.

Einem alten Brauch folgend brannten die Landwirte nach der Segnung des Osterfeuers ihre „Brände“ im Feuer. Mit diesen Brand und Weihwasser segnen die Bauern am Ostermorgen mit der ganzen Familie ihre Felder.

Text (gekürzt) und Fotos: Kathi Baumeister