„Nur wer das Unmögliche auch für möglich hält, wer hofft, auch wenn alles dagegen spricht, der hat Glauben in sich! Gott soll sichtbar in diesem Hause sein“, sagte Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer, als er am 18. Februar 2017 das renovierte Pfarrhaus segnete.
Musikalisch eingestimmt wurden die Gäste durch den Kinderchor St. Johannes unter der Leitung von Monika Schrafstetter.
Mit einer tiefen Verbeugung drückte Spielauer seine Freude aus, dass nun das Pfarrhaus mit Pfarrbüro und Priesterwohnung fertiggestellt sei. Die Verneigung sei auch eine Geste des Dankes an alle Menschen, die bei der Renovierung geholfen hatten und so das 300 Jahre alte Haus in neuem Glanze erstrahle.
Das neue Pfarrhaus sei sehr schön geworden, freute sich Kirchenpfleger Hubert Oberprieler, der bei der Einweihungsfeier des renovierten Pfarrhauses die Gäste im Foyer des Hauses begrüßte. Begrüßen konnte er auch Mauerns Bürgermeister Georg Krojer, den zweiten Bürgermeister der Gemeinde Wang, Markus Stöber sowie die Architekten des Architektenbüros Eck-Fehmi-Zett, die mit der Planung, Durchführung und Ausführung betraut waren. Ein Gruß galt auch den Vertretern der beteiligten Ingenieurbüros und Baufirmen sowie den Sekretärinnen, der Putzfrau und dem Hausmeister der Pfarrei und den Abordnungen der Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderäte des Pfarrverbandes und den Nachbarn.
Die Bürgermeister Georg Krojer und Markus Stöber gratulierten zur gelungenen Renovierung des Pfarrhauses. Krojer lobte das gelungene Konzept, bei dem der Denkmalschutz bestens umgesetzt worden sei. Die räumliche Nähe zum revitalisierten Hofmarkschloss mit der Gemeindeverwaltung bestehe nun auch mit den Gebäuden eine schöne Harmonie zwischen Kirche und Gemeinde.
Architekt Wilhelm Zett erinnerte an die Entstehungsgeschichte des Pfarrhauses. Im Jahr 1718 sei die Grundsteinlegung erfolgt, die Grundsteinschatulle habe man bei den Restaurierungsarbeiten entdeckt und wieder in den Bau eingebunden.
Im Namen des Pfarrverbandes überbrachte Vorsitzender Helmut Schrafstetter die besten Wünsche zum Tag der Einweihung. Über 16 Jahre habe im Pfarrhaus nun kein Priester gewohnt. Er wünschte Pfarradministrator Spielauer und allen die ihn unterstützen, dass sie sich hier schnell zu Hause fühlen, dass vieles Frucht bringe im Pfarrverband. „Und dass hier ein Ort entsteht, wo man nicht nur Ruhe und Kraft tanken, sondern auch Mut und Kraft geben kann, dass ein guter Geist hier einzieht“, so Schrafstetter.
Kindergartenleiterin Sabine Huber beglückwünschte ihren „Nachbarn“ ebenfalls zum neuen Wohn- und Wirkungsbereich und überreichte ihm als kleines Geschenk ein Bild von den Kindergartenkindern.
Mit dem „Lied der Freude“ von Ludwig van Beethoven eröffnete der Kirchenchor im neu renovierten Pfarrhaus den Tag der offenen Tür am darauffolgenden Sonntag.
Zuvor schon hatte Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer mit dem Durchschneiden eines gelb-weißen Bandes symbolisch die Türe zum Pfarrbüro geöffnet. In seiner Begrüßung drückte der Geistliche seine Freude über den renovierten Arbeitsplatz und der Priesterwohnung im Pfarrhaus aus. Er lud die Gäste ein, sich das Pfarrhaus bei einem Rundgang anzuschauen. Von dieser Möglichkeit machten überaus viele Pfarrangehörige aus den drei Pfarreien des Pfarrverbandes den ganzen Tag über gerne Gebrauch.
Text (gekürzt) und Fotos: Kathi Baumeister