Am Freitagnachmittag strandeten 21 junge, tapfere Piraten bei strömenden Regen auf dem Zeltplatz Venusberg in Chieming. Dort wurden sie von den beiden Oberpiraten und ihrem Team wohlwollend in Empfang genommen. Schließlich hofften die alten Piraten auf Verstärkung bei der Schatzsuche nach dem verschollenen Schatz ihres Ahnen „Cäptn Rotbart“.
Doch damit sich die jungen Piraten, die vor kurzem noch unsere Erstkommunionkinder und deren Freunde gewesen sind, voller Elan in die Ausbildung und Schatzsuche stürzen konnten, braucht es ein bisschen mehr als den anschließenden Sonnenschein: leckeres Essen, ein tolles Lagerfeuer am Abend, jede Menge Spiel und Spaß und viele motivierte Betreuer. In verschiedenen Bastelworkshops wurden Schatzkisten gebaut, geübt, wie man ein Schiff entert und einen Kompass liest und wie man gescheite Knoten macht.
Nach einer durchwachten Nacht schafften es dann die jungen und alten Piraten den Schatz des „Captn Rotbart“ zu heben. Den freien Nachmittag genoss die Mannschaft bei strahlendem Sonnenschein am Chiemsee, bevor man sich in die gemeinsame Vorbereitung der abendlichen Eucharistiefeier stürzte, um Gott am Ende eines erfüllten Tages zu danken.
In einer stimmungsvollen Eucharistiefeier mit Blick auf den Sonnenuntergang am Chiemsee war die Freude an unserem Glauben, die Schönheit unserer Schöpfung und die Dankbarkeit, Teil einer tragenden Gemeinschaft miteinander und mit Gott zu sein, für alle Altersstufen spürbar. Gestaltet wurde der Gottesdienst von den Kindern und Betreuern selbst, was Pfarrer Stangl, der zelebrierte, und Pastoralreferent Georg Gruber, der auf Besuch vorbeischaute, sehr wertschätzten.
Am Sonntagmittag wurden die jungen Piraten etwas abgekämpft, aber sehr glücklich von ihren Eltern in die Arme geschlossen.
Der Dank für dieses gemeinsame Wochenende gilt vor allem den 10 jungen Betreuern, die freiwillig, unentgeltlich und mit ganz viel Freude diese tolle Zeit mit Constanze Bär, Pastoralassistentin i.V. gestaltet und vorbereitet haben. Danke Sophia, Rosalie, Johanna, Sophia, Johanna, Sabine, Kevin, Fabian, Tim und Benny.
Ein eindrucksvolles Bekenntnis zum christlichen Glauben in Verbindung mit alpenländischer Tradition und Brauchtum war wieder das Fronleichnamsfest in Ruhpolding. Nach dem festlichen Gottesdienst am Musikpavillon im Kurpark zog die Prozession durch die geschmückten Straßen des Ortes. Daran nahmen neben dem Altardienst die Ortsvereine mit ihren Trachten und Fahnen, begleitet von den beiden Musikkapellen, die Kommunionkinder und die Honoratioren der Gemeinde und der Pfarrgemeinde sowie die Ordensschwestern teil. Die Paktisten des Georgivereins trugen die große Statue des Pfarrpatrons mit, genauso wie die Frauen der Trachtenvereine und Kinder die Madonnenfiguren. Die goldene Monstranz wurde unter dem Baldachin von Pfarrer Otto Stangl mitgetragen und an den vier Freialtären die Evangelien verkündet und Fürbitten vorgetragen. Die Fronleichnamsprozession war begleitet vom Glockengeläut und von Böllerschüssen und endete schließlich an der Pfarrkirche St. Georg.
Strahlender Sonnenschein, leuchtende Kinderaugen, entspannte Gruppeneltern, ein fröhlich trällernder Kirchenmusiker und ein gut gelaunter Pfarrer…was könnte schöner sein als unser Erstkommunionausflug nach Altötting.
Trotz Feiernachwehen waren unsere Erstkommunionkinder bereits in der Früh um halb neun voller Tatendrang als wir erst einmal mit Pfarrer Stangl beim Lied „Laurenzia“ einige Male in die Knie gehen mussten.
Von Kirchenmusiker Richard Krekel fröhlich animiert, sangen wir uns bis nach Altötting. Dort feierten wir gemeinsam Messe, wo die Kinder zum zweiten Mal in ihrem Leben den Leib Christi empfangen durften, was sie sichtlich erfüllte. Anschließend gab es ein gutes Mittagessen, Zeit zum Rumtoben und die Möglichkeit sich in der Kleingruppe mit den Gruppeneltern den Wallfahrtsort anzuschauen. Stolz kamen die Kinder mit ihren religiösen Andenken wieder, die sie sich selbst zur Erstkommunion gekauft hatten. Nach einem gemeinsamen Abschluss in der Wallfahrtskapelle vor der schwarzen Mutter, bei dem wir inbrünstig eine Strophe von „Maria, breit den Mantel aus“ sangen, segnete Pfarrer Stangl noch die neu erstandenen Andachtsgegenstände.
Auf dem Nachhauseweg durften sich die Erstkommunionkinder noch in Waging auf einem Abenteuerspielplatz austoben.
Am Ende eines wunderschönen Tages bleibt die gute Erinnerung und ein großer Dank an alle, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Ereignis werden ließen. Und wenn wir daran glauben, dass wir Gott vor allem auch in unserem Nächsten erfahren können, dann war dieser Tag zumindest für Pastoralassistentin i.V., Constanze Bär, eine echte Gotteserfahrung.
32 Ruhpoldinger Kinder der Pfarrgemeinde St. Georg - 15 Mädchen und 17 Buben -konnten an Christi Himmelfahrt ihre Erste Heilige Kommunion feiern. Seit Beginn des Schuljahres haben sie sich unter Anleitung von Pastoralreferentin in Vorbereitung, Constanze Bär und Kirchenmusiker Richard Krekel in sechs Kommuniongruppen mit monatlichen Treffen, die von Müttern der Erstkommunikanten betreut wurden, auf den großen Tag vorbereitet. Die Kinder zogen am Festtag, begleitet von den Seelsorgern und dem Altardienst vom Pfarrzentrum aus bei herrlichem Wetter in die Pfarrkirche, wo die Erstkommunikanten zum ersten Mal an den Tisch des Herren schreiten durften. Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor musikalisch gestaltet und die Kommunionkinder leisteten mit den Lesungen und Fürbitten ihren Betrag zum Gottesdienst. Jesus sagt: „I mog di“ betonte Pfarrer Otto Stangl in seiner Predigt an die Kinder. Er sei mit seiner ganzen Liebe bei allen und man könne sich gar nicht vorstellen, wie groß seine Liebe ist. Nach dem Gottesdienst fanden sich die Erstkommunionkinder auf dem Kirchenplatz zum Gruppenfoto zusammen. Eine Dankandacht am Abend beendete schließlich den Festtag.