Pfarrei
St. Georg Ruhpolding


Gott lässt wachsen und gedeihn – kleiner Kindergottesdienst in Zell

Kleiner KiGo
Schon eine Woche vor dem eigentlichen Erntedanktermin wurde in der Zeller St.-Valentins-Kirche ein herbstlicher kleiner Kindergottesdienst gefeiert. Dabei konnte man darüber staunen, wie aus einem kleinen Kern ein Apfelbaum mit schönen Früchten wird, die wir genießen können. Das Wachsen und Gedeihen ist etwas, das von selber geht, ohne dass der Mensch viel dazu tun muss. Die Kinder waren eingeladen, ein Stück vom Apfel ganz bewusst und langsam gemeinsam zu essen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst wieder in liebevoller Weise von der Käferstoa-Musi. Die kleinen Kindergottesdienste finden in regelmäßigen Abständen statt. Die Termine für dieses Schuljahr können unter „Gottesdienste“ eingesehen werden.

„Christus nachfolgen!“ „Gott sei Dank“ – Wallfahrt der Pfarrei St. Georg nach Maria Eck

Wallfahrt
Wallfahrt 2
Für „Danke“ zu sagen, gibt es viele Gründe. „Danke für die Ferien – Danke für die Gesundheit – Danke für das Leben – Danke für die Arbeit“; nur einige Gründe, warum sich 30 Pilgerinnen und Pilger, Jung und Alt, am vergangenen Samstag vom Pfarrhof aus auf den gemeinsamen Weg nach Maria Eck zur diesjährigen „Gott sei Dank“ – Wallfahrt gemacht haben, die von Pastoralreferent Georg Gruber und Pastoralreferentin im Vorbereitungsdienst, Constanze Bär, seelsorgerisch begleitet wurde. Dieses Mal stand die Wallfahrt unter dem Motto: „Christus nachfolgen!“.
An mehreren Stationen wurde Halt gemacht, um, angeregt durch entsprechende Texte, über den Sinn des Mottos und des Lebens nachdenken zu können. Die Gruppe wurde am Gnadenort mit Glockengeläut empfangen und eine Andacht in der Antoniuskapelle des Klosters, die von Kirchenmusiker Richard Krekel an der Orgel begleitet wurde, bildete den Abschluss der Wallfahrt. Beim Verlassen des Gotteshauses hörte man noch einmal ein vielfaches „Gott sei Dank“. Eine gemütliche Einkehr in der Klosterwirtschaft beendete schließlich den Tag, denn wie heißt es doch so schön: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“.
Wallfahrt 3

Eine Pilgerreise für Leib und Seele

Pilgerreise 1
Pilgerreise 2
33 Ruhpoldingerinnen und Ruhpoldinger besuchten Westböhmen
 
Beeindruckende Wallfahrtsorte, sehenswerte Kunst und herrliche Landschaften. Aus dieser Kombination bestand die Pilgerfahrt der Pfarrgemeinde St. Georg, die kürzlich 33 Ruhpoldinger Personen nach Westböhmen führte. Burgen, Schlösser, schöne Städtchen und Orte des Glaubens wurden besichtigt - und damit der Aufenthalt zu einer Pilgerreise für Leib und Seele wurde, wählte man ein schönes Kurhotel in Marienbad als zentralen Ort für die Ausflugsfahrten.
Ehe die Gruppe am Zielort ankam, wurde zunächst die zweitgrößte Stadt der Tschechischen Republik, Pilsen, angesteuert, wo bereits ein geführter Stadtrundgang auf dem Programm stand. Auch das Bäderdreieck Marienbad, Karlsbad und Franzensbad mit ihrem mondänen Flair durfte die Reisegruppe im Rahmen einer Führung kennen lernen, genauso wie Eger mit seiner herrlichen Altstadt und dem farbenfrohen Marktplatz.
Pilgerreise 3
Natürlich wurden auch Wallfahrtsorte und wunderschöne Kirchen besichtigt, wie zum Beispiel die neobyzantinische Mariä - Himmelfahrtskirche in Marienbad, das Stift Tepl, wo auch die erste Messfeier stattfand, der Reliquienschrein des heiligen Maurus im Barockschloss von Petschau und einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte im Egerland, Maria Kulm, wo am Gnadenaltar der Wallfahrergottesdienst gefeiert wurde, sowie der Gnadenort Maria Loreto, der nach der politischen Wende durch Bemühungen der Menschen auf beiden Seiten der Grenze wiederhergestellt wurde.
Pilgerreise 4
Aber auch kulturelle Höhepunkte standen auf dem Programm, wie das Schloss Königswart in Tepl mit der zweitgrößten Barockbibliothek des Landes mit ihren wertvollen Handschriften oder die Burg in Elbogen, die auf einem Granitfelsen thront. Auf der Rückreise wurde abschließend noch der interessanten Dreifaltigkeitskirche in Kappl und der Stiftsbibliothek in Waldsassen, die zu den kunsthistorisch wichtigsten Bibliotheken in Deutschland zählt, ein Besuch abgestattet.
Viel wurde auf der Rückreise von den gewonnenen Eindrücken geredet, so zum Beispiel von den Erinnerungen zweier Pilger, die selbst aus Eger stammen und vertrieben wurden, oder von den Erzählungen, die auf Aussagen der Vorfahren beruhen.
Pilgerreise 5

Ministranten

Ministrantenausflug
Rezept für einen gelungenen Ministrantenausflug
Die Zutaten: 27 motivierte Minis, 4 Hauptamtliche, 1 Busfahrer,
Vorbereitung: Rezept an alle verteilen, Busbackform vorheizen, alle Zutaten rechtzeitig zum Treffpunkt bringen.
 
Für den Teig:
Man nehme alle Minis und bringe sie nach Isen in die Kirche, wo sie erst gut informiert werden und anschließend in der Kirchenbank staunend über die Architektur und die Schönheit der Kirche ein bisschen ruhen durften, bevor man gemeinsam noch zwei Lieder rührte und die Gruppe in die Krypta unterhob. Als Experte durfte dabei Pfarrer Otto Stangl glänzen, für den die Zubereitung und Erklärung ein besonderes Vergnügen waren, weil Isen seine Heimatpfarrei ist.
 
Für die Füllung:
Hier ist viel Liebe und Geduld erforderlich, weil die Zutaten in kleine Schüsseln/Gruppen aufgeteilt werden müssen. Der eine Teil muss im Wellenbad sanft hin- und hergeschaukelt werden, während ein zweiter Teil draußen auf der Suche nach frischer Luft und Ruhe Ausschau hält oder sich alternativ als Strudel verarbeiten lässt. Währenddessen müssen die Teile drei und vier dem sogenannten Rutschenmixer ausgesetzt werden, von wo aus sie bei Höllenlärm auf die verschiedenen Ausgänge, sei es die Trichterrutsche, die Schwarze Mamba oder die Wildwasserbahn, verteilt werden, um ihren besonderen Geschmack zu bekommen.
Zwischendurch sollten alle Teile ruhen und Energie zugeführt bekommen, bevor man sich erneut aufmacht, um weitere Experimente wie z.B. den Besuch des Strudelbeckens, das faule Herumliegen im Whirlpool oder die Besichtigung besonderer Höhlengrotten durchzuführen.
 
Für die Deko:
Zum krönenden Abschluss muss das gelungene Werk noch mit ein paar Cheeseburgern, McFlurries oder Pommes in einer besonderen Backstube garniert werden. Wenn alle fix und fertig sind, dann heißt es ab in die Busbackform und ca. zwei Stunden bei angenehmer Temperatur backen.
Wenn die Minis schön fertig sind, werden sie müde und zufrieden serviert.