Pfarrer Otto Stangl feierte seinen 60. Geburtstag
Kürzlich konnte Pfarrer Otto Stangl auf 60 Lebensjahre zurückblicken, ein Grund, dass der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung ein richtig schönes Fest organisierten. Der Seelsorger wünschte sich ein Mariensingen in der Pfarrkirche und einen Maiabend im Pfarrzentrum. Diese Wünsche wurden auch prompt erfüllt. In der langen Reihe der Gratulanten war auch Bürgermeister Claus Pichler zu finden, der im Namen der Gemeinde die Glückwünsche überbrachte. „Du bist ein Pfarrer, der sich nicht verbiegen lässt“, betonte er in seiner kurzen humorvollen Rede.
Zunächst gestalteten der Kirchenchor unter der Leitung von Richard Krekel, die „Haberngoaß Musi“, der Frauensingkreis und der „Kirabiche-Viergsang“, sowie Andrea Mainwolf an der Harfe mit kirchlichen und volkstümlichen Liedern und Weisen ein gelungenes Mariensingen, das von Pastoralreferent Georg Gruber moderiert wurde. Gruber ging mit einem geschichtlichen Rückblick auf das Hochfest „Patrona Bavariae“ ein, das vor 100 Jahren auf Betreiben von König Ludwig III. von Papst Benedikt XV. für alle bayerischen Diözesen genehmigt wurde.
Anschließend erinnerte der Pastoralreferent in seinen Glückwünschen an die sechs Jahrzehnte im Leben des Ruhpoldinger Ortspfarrers, der am Muttertag 1957 auf einem Bauernhof in Flecksberg bei Isen geboren wurde und dort mit drei weiteren Geschwistern aufgewachsen ist. Obwohl er kein „übertriebener Marienverehrer“ sei, hätte ihn doch die „altbaierische Frömmigkeit mit geprägt“, sagte er. Sein Lebensweg habe ihn vom Isental hierher nach Ruhpolding geführt, wo er nun seit 13 Jahren als Pfarrer tätig ist. „Und dafür darfst Du und dürfen auch wir heute dankbar sein“.
Beim darauffolgenden festlichen, aber auch lustigen Maiabend gingen die Glückwünsche weiter. Vor der Eingangstüre ins Pfarrzentrum wartete zur Überraschung des Jubilars bereits die Miesenbacher Trachtenkapelle, die mit schmissigen Märschen ihre Aufwartung machte. In der Aula intonierte der Männerchor ein Geburtstagsständchen und die Ministranten „entführten“ ihren Pfarrer auf die Bühne, wo er als Kandidat an der nachgestellten Millionenshow unter dem Motto: „Wer bleibt Pfarrer“ teilzunehmen hatte. Eine weitere Überraschung hatten auch die neu formierten „Taubensee Musikanten“ parat. Ihr Leiter, Dr. Josef Haßlberger, hatte nämlich die „Skitouren-Polka“ neu arrangiert und auch gleich mit der ganzen Musikgruppe zum Besten gegeben, nachdem er dem Pfarrer die Noten des Stücks mit einer lustigen Karikatur überreichte.
Auch Bürgermeister Claus Pichler ließ es sich nicht nehmen, im Namen der Gemeinde zu gratulieren. „Du bist ein Pfarrer, der sich nicht verbiegen lässt“, rief er ihm zu. Weiters brachte der Rathauschef mit dem „Kirabiche Viergsang“ auch ein G’stanzl mit, das Pichler so kommentierte: „Ausgesungen zu werden ist auch ein Ausdruck von Wertschätzung und Sympathie“. Schließlich ging der Maiabend noch in einen Maitanzabend über, zu dem die „Taubensee Musikanten“ mit flotten Weisen noch lange aufspielten.
Ich habe schon oft gesagt „Man wird auch an einem runden Geburtstag nur einen Tag älter“. Aber dieser Tag war wirklich etwas ganz Besonderes. So möchte ich mich ganz herzlich bedanken für alle Glück- und Segenswünsche und für alle Aufmerksamkeiten und Geschenke! Eigens erwähnen möchte ich die Kinder und das Kindergartenteam von St. Irmgard, die mir an diesem Tag bei ihrem Maifest ein persönliches Geburtstagslied gesungen haben.
Ein besonderer Dank an Herrn Richard Krekel, unserem Kirchenchor, dem Frauensingkreis, sowie der jungen Haberngoaß-Musik, der Harfenspielerin Frau Angela Mainwolf und Georg Gruber, die das Mariensingen in der Pfarrkirche gestaltet haben.
Ein unvergessliches Erlebnis war im Anschluss auch der Maiabend im Pfarrzentrum: die Miesenbacher Trachtenkapelle mit ihrem Überraschungsständchen, der Ruhpoldinger Männerchor, der Kirabiche-Viergsang und vor allem die Taubenseer Musikanten, die in ihrer neuen Besetzung den ganzen Abend gespielt haben.
Die Ministranten haben mich mit ihrem humorvollen und professionellen Quiz „Wer bleibt Pfarrer?“ nicht nur auf die Probe gestellt. Sie haben alle im Saal begeistert.
Ein herzliches Vergelt’s Gott an die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Frau Gisela Hunklinger und Herr Manfred Hartl, die den Abend organisiert haben. Und an die fleißigen Helferinnen und Helfer, die es möglich gemacht haben, dass wir so festlich feiern konnten. Das reichhaltige, vielseitige, ja großartige Überraschungsbuffet war nicht nur für mich, sondern für alle ein schönes Geschenk. Ein ganz großes Danke für jeden Beitrag!
Nochmal ein ganz herzliches Vergelt’s Gott für alle Glückwünsche und Aufmerksamkeiten von Seiten der Vereine, der kirchlichen Gruppierungen, der Gemeinde und für jeden persönlichen Glückwunsch!
Ihr/Euer
Pfarrer Otto Stangl