Pfarrei
St. Georg Ruhpolding


„Wir Ruhpoldinger sind stolz auf Dich“

Geburtstag
Weihbischof Dr. Haßlberger feiert seinen 70. Geburtstag in der Heimatgemeinde
Groß war die Überraschung für Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, als am 30. Oktober eine große Ruhpoldinger Delegation „ihrem“ Jubilar in Freising zu seinem 70. Geburtstag gratulierte. Am vergangenen Sonntag war es auch in seiner Heimatgemeinde soweit. Da wurde der Geburtstag mit den Ruhpoldingerinnen und Ruhpoldingern dem Anlass entsprechend mit einem Festgottesdienst und einem Empfang im Pfarrzentrum ausgiebig gefeiert.
Er sei Gott für seine 70 Lebensjahre dankbar, sagte der Weihbischof eingangs des Festgottesdienstes, der vom Kirchenchor musikalisch gestaltet wurde. Als Konzelebranten fungierten Ortspfarrer Otto Stangl, als gebürtiger Ruhpoldinger der Teisendorfer Pfarrer Martin Klein und Geistlicher Rat Bernhard Schweiger. Mit am Altar standen auch Diakon Sepp Eixenberger und Pastoralreferent Georg Gruber. Auch die Ortsvereine gaben mit ihren Fahnenabordnungen einen würdigen Rahmen. In seiner Predigt hob er dann den Sinn des Christkönigsfestes hervor. Dieses Fest signalisiere: „Jesus ist barmherzig“ und ging dabei auf die Lukasevangelien ein.
Kurz vor Ende des Gottesdienstes ergriff Bürgermeister Claus Pichler das Wort. „Wir Ruhpoldinger sind stolz auf Dich“ rief er dem Jubilar zu. Als ganz besonderes Geschenk erhielt der Weihbischof die allererste Ausgabe des neu aufgelegten Ruhpoldinger Heimatbuches, in dem eine persönliche Widmung zu finden ist. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gisela Hunklinger überbrachte ebenfalls Grußworte und überreichte ihm eine riesige Breze als Symbol für die Einladung zum anschließenden Frühschoppen im Pfarrzentrum.
Dort gab es eine ganze Reihe von lustigen und schwungvollen Darbietungen. Auf der Bühne spielte die „Vachenauer Ziachmusi“ auf, der „Kirabiche Vierg’sang“ gratulierte mit lustigen Volksliedern dem Jubilar, der Kirchenchor machte ebenfalls seine Aufwartung mit einem Geburtstagsständchen und die Feuerschützen übergaben ihrem Ehrenmitglied eine Geburtstagsscheibe. Viele Erinnerungen wurden während des Empfanges wach, sodass Weihbischof Haßlberger am Ende erfreut feststellen konnte, „Ruhpolding ist und bleibt meine Heimat“.
Haßlberger wurde 1946 in Ruhpolding geboren. Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie und der Promotion in Theologie empfing er 1977 die Priesterweihe. Zunächst wurde er Kaplan in Dachau und war von 1982 bis 1987 Subregens des Münchner Priesterseminars, von 1987 bis 1994 Direktor des Kardinal-Döpfner-Hauses und Freisinger Domrektor. 1994 wurde er zum Bischof geweiht und bekam neben seiner Zuständigkeit für die Seelsorgeregion Nord auch die Beauftragung für die Polizeiseelsorge in Bayern. Für die Deutsche Bischofkonferenz sitzt er unter anderem in der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen sowie für Weltkirche.

„Einmal im Jahr…“ – starke Gruppe aus Ruhpolding bei Jugendkorbinian

Jugendkorbinian
„Einmal im Jahr kommen wir zusammen, einmal im Jahr ziehen wir auf den Berg“, so heißt das Jugendkorbinians-Lied, das seit einigen Jahren am Beginn des morgendlichen Gottesdienstes im vollbesetzten Freisinger Dom gesungen wird. Einmal im Jahr fahren auch die Ruhpoldinger nach Freising zum größten katholischen Jugendfest Deutschlands. Die 21 Teilnehmer/-innen machten sich am Samstagmittag mit der Bahn auf den Weg. Im Zug waren dann noch viele Jugendliche aus anderen Pfarreien des Dekanats. Die letzten 6 Kilometer ab Pulling wurden dann zu Fuß zurückgelegt. In Pulling trafen wir auf die Gruppe der Pfarrei Lenggries. Durch die Ministrantenpatenschaft besteht seit einigen Jahren eine gute Verbindung zu Lenggries. Auch die Gruppe aus Inzell schloss sich noch spontan den Fußwallfahrern an. So zog eine große Schar junger Leute auf Freising zu. Bei der anschließenden Kulturnacht auf dem Domberg war mit Band, DJ, Schwarzlichttheater, Kino und Lichtshow im Dom für jeden was dabei. Nach einer kurzen Nacht in der Turnhalle der Wirtschaftsschule ging’s dann wieder sehr früh auf den Domberg, wo dann um 8.30 Uhr der große Gottesdienst mit Kardinal Marx stattfand. Gestaltet wurde der Gottesdienst u. a. von den Pfadfinderinnen. Auch Cäcilia Hauber, die als Diözesanvorsitzende der PSG aktiv ist, wirkte beim Gottesdienst mit. Kardinal Marx rief die Jugendlichen dazu auf, die Barmherzigkeit Jesu zu leben, auch in der digitalen Kommunikation. Nach dem Gottesdienst gab es ein vielseitiges Angebot an Workshops und Infoständen, unter anderem auch zu Barrierefreiheit. Hier machten einige Jugendliche aus Ruhpolding auch beim Rollstuhlparcours mit (siehe Foto), bei dem man einmal selber ausprobieren kann, wie es sich im Rollstuhl auf Kopfsteinpflaster anfühlt. Nach der Abschlussvesper am Nachmittag machte sich die Gruppe etwas müde, aber voller Begeisterung auf den Heimweg.