Pfarrverband Seeon

Pfarreien Seeon St. Lambert  - Seebruck St. Thomas und St. Stephan - Truchtlaching St. Johann Baptist
PGR Seebruck
Der scheidende Pfarrgemeinderat v.l.
Brigitte Donhauser, Diakon Schorsch Oberloher, Elisabeth Ried, Franziska Kollert, Sabine Heistracher, Pfarrer Dr. Hans Huber, Alexandra Trüdinger, Martina Obinger, Martina Hofstetter, Hanni Spies

Pfarrabend Seebruck 2018

Die kirchliche Arbeit wird honoriert
Seebrucker Pfarrgemeinderat informiert beim Pfarrabend – „Malawi-Projekt“ ein Riesenerfolg.

Seebruck: In die zweite Runde ging der Pfarrverband Seeon mit dem Pfarrabend, der im Pfarrheim Seebruck abgehalten wurde. Neben der Arbeit des Pfarrgemeinderates gab es auch die verschiedenen Berichte von Pfarrer Dr. Hans Huber, Diakon Oberloher des Helferkreises und des Malawi Projektes zu hören. Für die musikalischen Zwischeneinlagen sorgten Markus Niedermaier und Maxi Mühlbauer auf der Ziehharmonika.  
Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Hofstetter konnte auf einen vollen Saal im Pfarrheim blicken und berichtete, dass der aktuelle Rat aus sechs Gewählten und drei berufenen Mitgliedern besteht. Die neue Konstellation für die Wahl am 25. Februar – die als Briefwahl ab dem 11. Februar durchgeführt wird – wird vier Gewählte, zwei dazu Gewählten und zwei berufene Mitglieder umfassen. Sie schnitt die Arbeitskreise Liturgie, Kinder-Jugend- junge Familien & Schule, Senioren, Caritas und Soziales, Erwachsenenbildung und gesellschaftliches Leben, das kirchliche Umweltmanagement und den Arbeitskreis "Eine Welt" an. Sechsmal im Jahr waren Pfarrgemeinderatssitzungen. „Es gab viel zu tun“, erläuterte Martina Hofstetter.
Diakon Georg Oberloher begann mit seinem Bericht im Jahr 2013 und wegen der zu hohen Luftfeuchtigkeit defekten Orgel. Dies hat man mittels eines Entfeuchtungsgerätes in den Griff bekommen. In den letzten vier Jahren ließ man immer wieder das Kirchenholz begutachten, der Friedwald in Seeon war ein Thema. Geschaffen wurden Urnengräber begleitet von den dazu gehörenden Ausgrabungen. Hier kam die Römermauer zum Vorschein. 2016 wurde der westliche Aufgang der Kirche neu gestaltet. Hier galt sein Dank an Bürgermeister Bernd Ruth und der „politischen Gemeinde“, die mit den Kosten beteiligt waren. Am Friedhof wurden Unebenheiten ausgeglichen, Schwundrisse waren in der Kirche zu sehen, die aber weiter nicht dramatisch sind und das Pfarrhaus wurde immer wieder saniert. Nun steht auch ein größerer Umbau an, den dann den Familien Hans Eder und Philipp Eder Platz bietet. „Schön dass wir auch eine junge Familie in Seebruck halten können“, verteidigt Oberloher diese Maßnahme. Oberloher ging auch auf eine Tradition ein: Den Kinderwandertagen in Eben im Pongau, die jährlich im August durchgeführt werden. Hier lobte er Martina und Verena Obinger, Edna Trüdinger und Florian Huber. „Er nimmt sich hierfür extra Urlaub“. Ein Filmclip zeigte die wunderschönen Ausflüge der Kinder.
Dem Helferkreis steht seit 2014 Heidi Rumpler vor. Sie sprach von drei Teilen der Arbeit des Kreises. Es gibt eingespielte Paare in der Betreuung, Unterstützung gibt es durch das Quartiermanagement mit Frau Ganslmeier und auch von Diakon Oberloher, der die Geburtstagskinder besucht.
Eine weitere große Leidenschaft der Bürger im Pfarrverband ist das „Malawi-Schulprojekt“ von Matthias und Franziska Eder. Hans Donhauser berichtete von 75.000 Euro, die seit der „Geburt“ des Projektes im Jahre 2012/13 in das afrikanische Land flossen. „Es ist eines der ärmsten Länder der Erde“. Das Geld wurde über Spenden, der Tombola bei der Schreinerei Daxenberger, der Sternsinger, der Minibrotaktion der KLJB Seeon, dem Adventssingen und vielen anderen Aktionen erwirtschaftet. Bis dato wurden vier Lehrerhäuser und drei Schulen fertiggestellt. „600 Kinder haben nun ein Dach über dem Kopf, früher wurde auf der grünen Wiese unterrichtet“, sagte Donhauser. „Das Geld wird 1:1 umgesetzt!“ Diakon Oberloher dankte hierbei Hans Donhauser als „Lokomotive“ des erfolgreichen Projektes.
Eine Laudatio gab Pfarrer Dr. Hans Huber über den Einsatz von Diakon Georg Oberloher, dem Pfarrgemeinderat, Pfarrer Kopp, den Wortgottesdienstleitern, den Mesnerinnen und des Kindergottesdienstkreises. Hier ist auch Evi Oberloher mit der Musikgruppe „Arco Iris“ zu nennen. Bürgermeister Ruth mit seinem Gemeinderat dankte er über den Umgang mit den Flüchtlingen und das Quartiermanagement mit Frau Ganslmeier wird verlängert. Er wies nochmals auf die Pfarrgemeinderatswahl hin. „Es ist eine Bestätigungswahl, da nur vier Kandidaten zur Wahl stehen“, so Huber. „Diese sollten aber auch das Votum der Gemeindebürger als Unterstützung erhalten!“ Im Pfarrgemeinderat wird es einen Wechsel geben          
 
Text/Bild: td