Verwenden Sie Recycling-PapierDer Papierverbrauch in Deutschland ist heute 13 mal höher als 1950.
Gehen Sie mit Papier sparsam um
- Verringern Sie Ihre Ausdrucke:
- E-Mails und Dateien nur ausdrucken, wenn unbedingt nötig. Entwürfe direkt am Bildschirm korrigieren.
- Kopieren oder drucken Sie doppelseitig. Drucker so einstellen, dass zwei Manuskripten je Druckseite gedruckt werden.
- Benutzen Sie einseitige Ausdrucke als Schmierpapier, kleingeschnitten eignen sie sich als Notizzettel.
Einspareffekte, wenn Sie Recycling- statt Frischfaserpapier nutzen:
- Mit 3 Blatt können Sie eine Kanne Kaffee kochen
- 250 Blatt lassen Ihre 11-Watt-Energiesparlampe mehr als 50 Stunden leuchten.
- 500 Blatt waschen Ihre Wäsche.
- 1.000 kg Recyclingpapier vermeiden so viel CO 2, wie ein durchschnittlicher Pkw von Berlin nach Paris produziert.
Da zur Herstellung von Papier neben Holz eine Vielzahl weiterer Ressourcen benötigt werden (insbesondere Wasser und Energie) wird eines deutlich:
Unser Papierverbrauch hat Auswirkungen auf die Umwelt. Die Papierherstellung führt zu einem Schadstoffeintrag in Wasser, Boden und Luft.
Die Herstellung von 1.000 Blatt Papier benötigt:
Recyclingpapier: 5,6 kg Altpapier, 74,80 Liter Wasser und 13,60 kwh Energie
Primärfaserpapier: 6,00 Kg Holz, 525 Liter Wasser und 29,60 kwh Energie
Aus diesem Grund ist Recycling-Papier zu bevorzugen!
- Kaufen Sie nur Schreibwaren, Büro- und Kopierpapiere aus 100% Altpapier
- Hygienepapiere sollten in jedem Fall aus Altpapier sein.
- Wählen Sie eine möglichst niedrigen Weißegrad.
- Achten Sie beim Papierkauf auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“. Es garantiert 100% Altpapier
Recycling-Papier für Drucker und KopiererModernes Recyclingpapier eignet sich ohne Einschränkung für den Büroalltag. Technologisch ist Recyclingpapier heute ein ausgereiftes Produkt und kann ohne Probleme bei allen gängigen Druckern und Kopierern verwendet werden.
Für Geräte (Drucker, Bildschirme, Computer etc.) gibt es heute Prüfsiegel (z.B. der „Blaue Engel“, der „grüne Punkt“, „Energy-Star“ etc.), die umweltfreundliche Produkte kennzeichnen. Achten Sie bei Neuanschaffung darauf.
Bildschirme haben im Vergleich zum Computer selbst einen relativ hohen Stromverbrauch. Die neueren PCs bieten über das Betriebssystem eine Energieverwaltung an. Damit wird der Monitor bei Nichtverwendung des PCs nach einer gewissen Zeit ausgeschaltet. Deaktivieren Sie den Bildschirmschoner und aktivieren Sie die Energieverwaltung. Hat Ihr Computer keine solche Funktion, dann schalten Sie den Monitor bei längeren Pausen einfach aus.
Auch Computer, an denen nicht gearbeitet wird, verbrauchen natürlich Energie. Deshalb sollte vor allem bei längeren Arbeitsunterbrechungen (z.B. bei Mittagspausen etc.) der PC heruntergefahren werden. Die Zeit für das Hochfahren kann anderweitig (Postbearbeitung…) genutzt werden.
Kontrollieren Sie vor dem Nachhausegehen, ob alle Geräte ausgeschaltet sind.
Zusammen gerechnet nimmt dieses ständige Unter-Strom-sehen unglaubliche Dimensionen an. Mit dem Stand-by-Strom Deutschlands könnte man Berlin ein ganzes Jahr mit Strom versorgen - und das bei 5 Millionen Einwohnern. Zwei ganze Atomkraftwerke könnte man dafür abschalten.
oder anders ausgedrückt:
Zwei Großkraftwerke laufen in Deutschland für den sinnlosen Stromverbrauch von Elektrogeräten, die ausgeschaltet noch Strom fressen. Der Standby-Verbrauch kostet einen deutschen Haushalt im Schnitt 85 Euro pro Jahr. Die sparen Sie sich: Mit Steckdosenleisten, die man manuell ausschalten kann.