Suche Frieden und jage ihm nach
Mit diesem biblischen Leitgedanken waren vergangene Woche 33 Ministranten und erwachsene Begleiter aus dem Pfarrverband Seeon und der Pfarrei Baumburg bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom mit insgesamt 60 000 Teilnehmern. Beim Aussendungsgottesdienst in der Klosterkirche Seeon gab Pfarrer Hans Huber das italienische „Pace“ mit auf dem Weg. Die großen Programmpunkte in Rom waren der diözesane Eröffnungsgottesdienst in der Lateranbasilika mit Weihbischof Wolfgang, die Papstaudienz auf dem Petersplatz sowie ein „Blind Date“ mit 2 anderen deutschen Ministrantengruppen am Pantheon. Für den Abschlussgottesdienst der Münchner in der Basilika Paul vor den Mauern unterbrach Kardinal Marx sogar seinen Urlaub. Der Besuch der Domitilla-Katakombe vermittelte einen Eindruck vom Leben der frühen Christen in Rom. Daneben besichtigten die Minis viele bekannte Sehenswürdigkeiten. Zu den Highlights gehörten Kolosseum und Spanische Treppe bei Nacht sowie der Blick über Rom von der Kuppel des Petersdoms und vom Monumento Vittorio Emanuele. Mit anderen Minis wurden eifrig Pilgertücher, Strohhüte und Pins getauscht und die ganze Stadt war voll mit fröhlichen Ministrantengruppen.
Am Freitagvormittag kehrten alle wohlbehalten und mit vielen tollen Eindrücken nach Hause zurück.
Unser Bild zeigt die Ministranten aus Seeon, Truchtlaching, Seebruck und Baumburg mit dem Leitungsteam Irmi Huber, Christian Gries, Sepp Scheidhamer, Franziska Schulz, Laura Lex, Josefine Frank und Franz Wastlhuber (nicht auf dem Bild).
Foto: Wastlhuber
Gemeinsam mit Freunden und Gleichaltrigen ohne Eltern in die Ferien starten. Die Natur erleben und im Team Erfahrungen sammeln. Mit diesen Vorsätzen fuhren wir am Montag den 30.Juli im Pfarrverband Seeon los.
Mit Toni und Markus Dietzinger als Busfahrer und acht Betreuern machten sich 34 Kinder bei Sonnenschein auf den Weg nach Radstadt ins Salzburger Land. Wie im Flug verging die Fahrt und wir wurden auf dem Wenghof von Frau Silvia Steiner und Sohn Sebastian schon erwartet. Nun sollte der Spaß und die Ferien beginnen. Fussball, Tischtennis, Billard oder Volleyball spielen, auf der Schaukel chillen oder Gesellschaftsspiele machen !Für den Dienstag war zur Einstimmung der KiWaTa die Wanderung auf die nahegelegene Moosalm geplant. Da es sehr heiß war, gestaltete sich der einstündige Aufstieg als sehr mühsam. Oben angekommen wurden wir mit kalten Getränken und einer zünftigen Brotzeit belohnt. Die Mädels hatten eine große Freude bei den Ponys und Ziegen, die ihre Streicheleinheiten sichtlich genossen. Die Buben zogen es vor auf den Klettergerüsten herum zu toben.Nach dem Abstieg ging es sofort in die nahe gelegene Seeanlage in Eben. Die Abkühlung stimmte dann alle wieder sehr fröhlich. Der Kiosk wurde geplündert und Eis, Riesenlutscher und andere Leckereien konnten verspeist werden. Den Tag ließen wir bei gemeinsamen Spielen ausklingen. Am Mittwoch waren schon alle aufgeregt, ob sie die 1 1/2 stündige Wanderung auf die Au-Alm schaffen. Toni fuhr uns zum Ausgangspunkt nach Filzmoos und mit einigen kurzen Pausen gingen wir zügig zu der bewirteten Hütte unterhalb der großen Bischofsmütze. Nach einem schönen Aufenthalt, mit Brotzeit und kühlen Getränken, ging es wieder zurück ins Tal. Für das Abendprogramm stand Basteln auf dem Plan. Eine riesen Auswahl an Materialien konnten wir zur Verfügung stellen. So entstanden aufwendige und bunte Bilder aus Bügelperlen oder T-Shirts, Kissenbezüge und Stoffbeutel die bedruckt wurden. Nach dem Dankgottesdienst hieß es am Donnerstag, den 2. August, auch schon wieder Abschied nehmen - von den Wirtsleuten Steiner, die uns herzlich aufgenommen und kulinarisch bestens versorgt haben, den Betreuern Miriam Mayer, Veronika Sommer, Lukas, Jasmin, Verena und Martina Obinger, Florian Huber und Diakon Georg Oberloher sowie den Busfahrern Toni und Markus Dietzinger. Wir danken der Pfarrei, der Chiemgau Stiftung und der Gemeinde Seeon Seebruck für die großzügige Unterstützung, den Betreuern und Busfahrern ohne die wir die Wandertage nicht durchführen könnten und freuen uns schon auf das nächste Mal 2019.
Der Pfarrverband Seeon ist bestürzt über den plötzlichen Verlust des beliebten Ruhestandspfarrer Helmut Kopp. Groß ist auch die Bestürzung in Trostberg, wo Kopp 43 Jahre lang als Pfarrer gewirkt hat. Im September 2010 zog er nach Truchtlaching und wirkte als Ruhestandspfarrer im Pfarrverband Seeon.
Pfarrer Kopp hatte am Samstag noch die Vorabendmesse in Truchtlaching vorbereitet und war dann zum Schwimmen gegangen. Vom Badeplatz an der Brücke wollte er seine gewohnte Strecke bis zum vierten Steg schwimmen. Auf dieser Strecke erlitt er nach den ersten Erkenntnisse einen Herzinfarkt.
Pfarrer Helmut Kopp wurde am 29. Juni 1960 im Dom zu Freising von Joseph Kardinal Wendel zum Priester geweiht.
Anschließend war er Kaplan in Landshut, Dachau und München.
Von 1967 bis 2010 war er Kaplan und Stadtpfarrer in St. Andreas Trostberg
Von 1988 bis 2005 war er Dekan des Dekanats Baumburg und Landkreisdekan
Ab 2010 Pfarrer i.R. in Truchtlaching und im PV Seeon
27 Personen aus dem Pfarrverband Seeon und Umgebung waren nach Ostern für eine Woche in Rumänien unterwegs. Mit Diakon Klaus Mühlberger als Reiseleiter und Pfarrer Dr. Hans Huber als geistliche Begleitung war alles bestens organisiert. Von Bukarest ging es über das Karmelitenkloster von Snagov nach Brasov. Hier wurde die berühmte Schwarze Kirche sowie die historische Altstadt erkundet. Durch die Landschaft der Ostkarpaten wurde Station in der Kirchenburg Honigberg sowie im Wallfahrtsort Sumuleu Ciuc gemacht. Mit der Fahrt durch die Bicaz-Klamm wurde dann der Raum der berühmten Moldauklöster erreicht. Besichtigt wurden: Voronet das auch als Sixtinische Kapelle des Ostens bezeichnet wird, Sucevita und Moldovita wo Schwester Tatjana den Teilnehmern die Heilige Dreifaltigkeit ausdrucksstark näher brachte. Über den Tihuta-Pass ging es ins mittelalterliche Schmuckstück Sighisoara (Schässburg). Ein besonderes Ereignis erlebten alle in der Kirche Copsa Mare, hier wurde ein Agape gefeiert. Nach Biertan mit seiner mächtigen Kirchenburg war Sibiu (Hermannstadt) das Ziel. Unterwegs nach Arad wurde Station im Wallfahrtsort Maria Radna mit seiner päpstlichen Basilika gemacht. Im Ort Chisineu Cris besuchten die Pilger das Kinderheim, das Klaus Mühlberger ins Leben gerufen hat und betreut. Die Gruppe war von der Herzlichkeit des Willkommens angetan und das gemeinsame Mittagessen und der anschließende Gottesdienst mit den Kindern war ein Höhepunkt dieser Reise. Mit der prächtigen Stadt Temesvar endete die Pilgerfahrt, die geprägt war von vielen Eindrücken und Erlebnissen, aber auch von wunderbaren gemeinsamen Gottesdiensten.
Schwester Tatjana , im Hintergrund die wunderbare Außenmalerei von Kloster Moldovita
Traditionell fand zu Jahresbeginn der Neujahrsempfang des Pfarrverbandes statt. Der Pfarrgemeinderat Truchtlaching war dieses Jahr mit der Organisation an der Reihe und lud zum Treffen in den Truchtlachinger Bürgersaal. Vorausgegangen war ein gemeinsamer Gottesdienst in der St.-Johann-Baptist Kirche. Die Truchtlachinger Alphornbläser empfingen die Gäste im Bürgersaal. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten die Naglbuam aus Hörpolding.
Zu Beginn begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rogat Schachner die geladenen Gäste. Darunter waren zahlreiche Vertreter aus sozialen, kulturellen, schulischen, kirchlichen, gemeindlichen und sportlichen Einrichtungen. Verbindend ist hier das meist ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde.Ein besonderer Gruß galt Pfarrer Dr. Hans Huber, dem evangelischen Pfarrer Dr. Manuel Ceglarek, Pfarrer Helmut Kopp, Diakon Georg Oberloher, Diakon Hans Eder, Bürgermeister Bernd Ruth und den Ehrenbürgern der Gemeinde.Pfarrer Hans Huber bedankte sich in seiner Ansprache bei den Anwesenden für deren Arbeit in Kirche und Gemeinde und die stets gute verlässliche Zusammenarbeit und Unterstützung seitens der Vereine und Kommunalverwaltung. Bezüglich der Zukunft der Kirche ermutigte er alle Anwesenden, Ideen zur Gestaltung kirchlichen Lebens einzubringen.Im Grußwort des evangelischen Pfarrers Dr. Manuel Ceglaek wurde vor allem die angenehme Miteinander zwischen der evangelischen und katholischen Konfession hervorgehoben. Bürgermeister Bernd Ruth machte deutlich, dass wir alle in einer begnadeten Region leben und darauf achten müssen, dass dies auch so bleiben kann. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit aller Ehrenamtlichen. Er sehe dies als einen Grundstein für das gesellschaftliche Zusammenleben in unserer Gemeinde.Beim anschließenden geselligen Beisammensein fand dann ein reger Gedankenaustausch statt.
Zum letzten Klausurtag in dieser Wahlperiode ging es dieses Mal auf die Fraueninsel. Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltungen sowie die WOGO Leiter waren mit dabei. Pfarrer Dr. Hans Huber, Pfarrer Helmut Kopp und Diakon Oberloher machten die Runde komplett. Frau Elisabeth Simon fungierte als Referentin des Tages. Zuerst aber gab es einen Einblick in das Klosterleben auf der Insel. Schwester Scholastika erzählte mit viel Lebendigkeit wie die Abtei und das Seminar- und Tagungshaus geleitet wird. Waren es einst 99 Schwestern, so sind es jetzt nur noch 19. Auch der Tagesablauf der Schwestern wurde erfragt.
Frau Simon stellte am Eingang nach einer kurzen Vorstellungsrunde die Frage wo der Einzelne jetzt stünde und zwar nach der Uhrzeit. Zwischen 5-6 Uhr oder 7-9 Uhr, fünf vor 12 Uhr bzw. 12 Uhr,15 Uhr und später. Jeder stellte sich zu der Zeit in der er sich sah und erklärte auch warum. In der nächsten Aufgabe ging es darum für sich selber festzustellen was einem die Jahre im PGR gebracht haben. Viel Positives war da zu hören und viele Samen fanden ihren Platz auf fruchtbaren Boden. Aber auch so einige Dornen waren mit dabei. Herausragend war dann die Frage, was alles in der Gemeinde mit Glauben verbunden ist. Schnell füllten sich die Kärtchen und es war beeindruckend wie vieles ohne Kirche nicht da wäre. Feste und Feiern finden in den Pfarreien großen Anklang, Auch der Zusammenhalt auf Pfarrverbandsebene wurde herausgestellt. Die eigenen Erfahrungen und Empfindungen dazu einbringen und auch neue Schritte zulassen. Trotzdem sollte man sich von Ballast trennen wozu das pastorale Konzept an dem sich der Pfarrverband beteiligt eine Möglichkeit zum Umdenken bietet. Alles in allem war der Tag, der mit einer Schlussandacht im Münster endete, für alle sehr bereichernd und schön.