Sonntag, 21. Oktober 2018, 10:30 Uhr, Gottesdienst für Menschen mit und ohne Behinderung in St. Helena – mit Rolligang und Gebärdensprachdolmetscher
Herzliche Einladung!
Wir freuen uns sehr, auch zum Weltgebetstag 2019 eine "Gottesdienstordnung in Leichter Sprache" anbieten zu können.
Erstellt wurde der Gottesdienst - wie im Vorjahr - von der "Pastoral Menschen mit Behinderung" im Erzbistum München und Freising. Die Übertragung der Bibeltexte verantwortet das Projekt "Evangelium in Leichter Sprache" von Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg, dem Katholischem Bibelwerk Stuttgart e.V. sowie den Franziskanerinnen von Thuine.
Die Gottesdienstordnung in Leichter Sprache kann auch von der Weltgebetstagsseite
https://weltgebetstag.de direkt heruntergeladen werden.
Eindrücke vom Weltgebetstag 2018 – diesmal in Leichter Sprache
Monika Kaukal, Seelsorgerin im Haus Maria Linden erzählt:
Die Teilnehmenden am Weltgebetstag 18 – zum ersten mal in Leichter Sprache - im Haus Maria Linden waren begeistert vom Gottesdienst in Leichter Sprache.
Zu den Liedern wurden Bongos, Regenmacher, Klangstäbe, Maracas, Ocean Drums verteilt, die anderen klatschten. Wir haben Gottes Schöpfung mit Begeisterung gelobt.
Es war der 4. Weltgebetstag im Haus Maria Linden, in einfacher/ Leichter Sprache: wir haben eine halbe Stunde mit ganzem Herzen gebetet und dann gefeiert. Beim Feiern gab es Cocktails , Fruchtspieße und gebackene Schildkröten.
Auch mehrere Gäste aus der Gemeinde fanden den Weg zu uns. In der Pfarrei dauert der WGT länger: ein Lichtbildervortrag mit Informationen zum WGT-Land, dann ein ausführlicher Gottesdienst, der manchmal 1,5 Stunden dauert. Wir alle fanden es gut, eine halbe Stunde Gottesdienst und eine Stunde zu feiern.
Als Info zum WGT wurden Bilder in der Halle aufgehängt. Die Bilder bleiben eine Woche lang hängen, und viele schauen sie sich mehrmals an.
Die Fotos geben einen Eindruck von diesem schönen Fest des Weltgebetstages 2018.
Monika Kaukal/Anne Kunstmann
Der Arbeitskreis Ethik und Menschenrechte hat im Oktober eine neue Broschüre in Leichter Sprache herausgegeben: Forschung an nicht einwilligungsfähigen Menschen:
Pastoral Menschen mit BehinderungPostfach 330 360
80063 München
Abteilungsleiterin:
Anne Kunstmann, Gemeindereferentin
Telefon: 089 2137-4312 und 0160 7036811
AKunstmann@eomuc.de
München. „Dieses Erlebnis kann man nicht toppen“, ist sich Berthold Wübbeling sicher. Der Fachvorstand des Katholischen Jugendsozialwerks spricht von der Romwallfahrt mit 23 Bewohnern aus drei Einrichtungen des KJSW. Die Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung aus München-Pasing, Vaterstetten und Rosenheim wurden von ebenso vielen Betreuern, darunter Berthold Wübbeling, begleitet. Die Fahrt erfolgte in einem behindertengerechten Bus, der mit einem Lift für Rollstuhlfahrer ausgestattet war. Während der sechstägigen Wallfahrt vom 8. bis 13. Oktober standen die Attraktionen Roms sowie die Teilnahme an der Papstaudienz im Mittelpunkt.
Bei der Papstaudienz durften alle Wallfahrer mit Handicap sowie einige Begleitpersonen ganz nach vorne, um Franziskus besser sehen zu können. Dass der Papst dann am Ende der Audienz zur Gruppe ging und alle persönlich begrüßte und segnete, war ein beeindruckendes Erlebnis für die Teilnehmer. „Franziskus ist ein lieber Mensch“, freute sich etwa Josef S., der geistig behindert ist und sich schon lange eine Begegnung mit dem Papst gewünscht hatte. In seinem Zimmer im Monsignore-Bleyer-Haus in Pasing hängen nicht nur Fotos von Fußballern, sondern auch ein Bild von Franziskus, den er sehr verehrt. Nicht nur die behinderten Teilnehmer, sondern auch die Begleiter waren sehr beeindruckt von Papst Franziskus. „Er hat eine unglaublich wohlwollende Ausstrahlung, die das Herz berührt“, meinte eine Betreuerin.
Die Wallfahrt war durch einen großzügigen Zuschuss der Erzdiözese München und Freising in Höhe von 40.000 Euro sowie durch Firmenspenden in Höhe von 6000 Euro möglich geworden. Organisiert hatte sie das Bayerische Pilgerbüro. Als Seelsorgerin war Monika Kaukal (siehe Foto) mitgefahren. Als Gemeindereferentin ist sie unter anderem für das Haus Maria Linden des KJSW in Vaterstetten zuständig. (rif)
(Artikel in der Münchner Kirchenzeitung vom 19. Juni 2016)