Eine wichtige Rolle bei der Förderung von Hilfsinitiativen für Flüchtlinge spielen die vom Erzbistum finanzierten Koordinatoren für Asylhelfer, die deren vielfältiges Engagement unterstützen.
23 Personen in Voll- und Teilzeitstellen arbeiten als EhrenamtskoordinatorInnen in den einzelnen Landkreisen, die meisten angebunden an die örtliche
Caritas, zum Teil aber auch an die Bildungswerke oder Kirchengemeinden. Ihre Aufgabe ist es, die Ehrenamtlichen für ihren Einsatz zu schulen, die bestehenden Helferkreise zu vernetzen, bei der Gründung neuer Helferkreise zu unterstützen und den Austausch untereinander zu fördern.
Seit Anfang November 2015 steht zudem fest, dass das Erzbistum in München ein „Zentrum für Flucht, Asyl und Integration“ als Anlaufstelle für die diözesane Flüchtlingsarbeit in dem Gebäude des ehemaligen Kapuzinerklosters in der Tengstraße in München-Schwabing einrichten wird.
Die wichtigste Funktion des Zentrums soll in der Koordination und Unterstützung ehrenamtlicher und hauptamtlicher Helfer bestehen. Es soll ein Ort der Kommunikation, Begegnung und Information sein, an dem auch Schulungen oder Konferenzen möglich sein sollen. Gemeinsam mit dem diözesanen Caritasverband und den in der Flüchtlingsarbeit aktiven katholischen Fachverbänden soll so ein Ort der Vernetzung des katholischen Engagements für Flüchtlinge entstehen, zudem soll es auch direkte Hilfen für Flüchtlinge geben.