Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit! Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ waren dieses Jahr wieder 26 Mädchen und Buben aus der Pfarrei St. Sebastian in 6 Gruppen als Sternsinger durch die Gilchinger Straßen gezogen und klopften an die Türen und Herzen der Menschen. Organisiert hatte die Aktion Elisabeth Stürzer, unterstützt von Pfarrer Franz von Lüninck.
Bei ihrem unermüdlichen Einsatz sammelten sie zusammen über 10.000 Euro für die Kinder im diesjährigen Partnerland Indien und warben gleichzeitig für den gegenseitigen Respekt unter allen Menschen, egal welcher Herkunft, Aussehens oder Glaubens – auch vor Ort in Gilching.
Vorbereitet hatten sich die Gilchinger Sternsinger u. a. beim gemeinsamen Einstudieren der Lieder und Texte auch mit dem Film von und mit dem bekannten Fernsehmoderator und Reporter Willi Weitzel, der bereits zum sechsten Mal die Sternsingeraktion mit einem eindrucksvollen Filmbericht über das Partnerland Indien tatkräftig unterstützte.
Begleitet von einigen engagierten Eltern besuchten sie seit den Weihnachtsfeiertagen nicht nur die vielen Haushalte, die sich hierfür bereits im Pfarrbüro angemeldet hatten, sondern machten auch noch vielen weiteren Familien ihre königliche Aufwartung.
Zum Abschlussgottesdienst am Dreikönigstag wurden die Gilchinger Sternsinger feierlich von Pfarrer Franz von Lüninck und der gesamten Pfarrgemeinde würdig in der Pfarrkirche St. Sebastian empfangen.
Mit ihrem beispiellosen Einsatz verfolgen die Sternsinger auch in Gilching zwei Ziele:
Zum einen verkünden sie den Menschen die Botschaft von der Geburt Jesu Christi und tragen den Segen Gottes zu den Menschen. Dies verdeutlichen sie, wenn sie an die Haustüren umrahmt von der jeweiligen Jahreszahl den Segenswunsch "20+C+M+B+18" schreiben: „Christus Mansionem Benedicat“ - Christus segne dieses Haus.
Hintergrundinfos: Mit Leitwort der diesjährigen Aktion „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ stellt die diesjährige Aktion das Beispielland Indien vor, ein Land mit den meisten arbeitenden Kindern weltweit. Die Schätzungen internationaler Organisationen schwanken zwischen zwölf und 60 Millionen Kindern, die in Indien arbeiten müssen - oft unter gefährlichen, gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen.
Das Dreikönigssingen stellt das Thema „Kinderarbeit“ in den Mittelpunkt. Die Sternsinger machen mit ihrem Einsatz darauf aufmerksam, dass weltweit 152 Millionen Kinder arbeiten. Geschätzt ein Drittel der arbeitenden Kinder zwischen fünf und 14 Jahren besucht keine Schule. Dabei sind gerade eine schulische Bildung und eine spätere Berufsausbildung entscheidend, um den Teufelskreis aus Armut und ausbeuterischer Arbeit durchbrechen zu können.
Gemeinsam verantworten das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die bundesweite Aktion Dreikönigssingen.
Das erste Dreikönigssingen wurde bereits 1959 organisiert. Seitdem wurden umgerechnet über eine Milliarde Euro gesammelt. Damit konnten über 1.600 Projekte in 107 Ländern weltweit unterstützt werden. 2015 wurde das „Sternsingen“ zudem in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Auch dieses Jahr waren die Sternsinger wieder in über 10.000 Pfarreien und Gemeinden bundesweit unterwegs.
Zur Homepage der Sternsinger bundesweit gehts hier:
www.sternsinger.de Hier geht’s zum Film von Willi Weitzel in Indien:
https://www.sternsinger.de/sternsingen/sternsinger-material/sternsinger-film-2018/