Festlicher Gottesdienst zu Ehren der Patronin der Kirchenmusik in St. Michael
(wb) Inzell/Weißbach a.d.A.
Im Rahmen eines vom Inzeller Kirchenchor, dem Organisten Professor Dr. Dr. Ulrich Theissen und der Musikkapelle Inzell feierlich umrahmten Gottesdienstes, feierten Kirchenmusikschaffende aus Inzell und Weißbach a.d.A. Cäcilia, die Schutzpatronin der Kirchenmusiker. Bei dieser Gelegenheit wurden auch mehrere Chormitglieder des Inzeller Kirchenchores für langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Mit einer feierlichen Einzugsmusik eröffnete der Organist Professor Dr. Dr. Ulrich Theissen am 22. November die Abendmesse zu Ehren der Heiligen Cäcilia. Pfarrer Quirin Strobl freute sich, dass viele Kirchenmusikschaffende aus Inzell und der Filialkirchengemeinde Weißbach a.d.A. diesen Festtag ihrer Schutzpatronin mitfeierten. Wie Strobl kurz erläuterte, lebte Cäcilia von Rom um 200 n. Chr. Sie sei somit eine christliche Heilige der frühen Kirche. Unter anderen werde die Patronin der Kirchenmusik mit einer Orgel dargestellt, obwohl es zu dieser frühen Zeit des Christentums dieses Instrument noch gar nicht gab. Zudem sei Musik, die weltlichen Ursprungs war, bis in´s erste Jahrtausend nach Christi Geburt in den Kirchen verpönt gewesen. Gleich vier Klangkörper sorgten an diesem Abend, unter der Gesamtleitung von Heine Albrecht dafür, dass der Cäcilien-Festgottesdienst eine festlich-feierliche Klangnote erhielt. Neben Dr. Dr. Ulrich Theissen an der Metzler-Orgel umrahmte der Inzeller Kirchenchor die Eucharistiefeier mit der „Musikantenmesse“ von Gottfried Plohovich. Begleitet wurde der Chor von einem Bläserquartett, bestehend aus zwei Posaunisten und zwei Flügelhornisten der Musikkapelle Inzell. Die Gesamtkapelle hatte sich für die Messgestaltung unter Leitung von Bernhard Koch das monumentale Werk „Jerusalem“ von Stephen Adams und Fritz Ihlau und den „Choral Alpin“ ausgesucht.
Den feierlichen Rahmen des Cäcilienfestes nahm Pfarrer Quirin Strobl schließlich auch wahr, verdiente Mitglieder des Chores mit einer Urkunde des Kirchenmusikamtes plus einem kleinen Präsent der Pfarrei zu ehren und ihnen für ihr langjähriges Engagement zu danken. Seit 40 Jahren singen Anna Dufter und Rosina Koch beim Inzeller Kirchenchor. Willi Eicher wurde nach 38 Jahren Mitgliedschaft verabschiedet. 25 Jahre gehören dem Inzeller Kirchenchor Elisabeth Brand, Marianne Dufter und Betti Scheurl an. Strobl bedauerte, dass er die Auszeichnung, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht allen an diesem Abend übergeben konnte. Er werde diese den Erkrankten zeitnah selber vorbeibringen. Mit Orgelmusik aus den Pfeifen der „Königin der Instrumente“ wurde der Cäcilien-Gottesdienst so feierlich abgeschlossen wie er begonnen hatte. Im Anschluss an die Messe waren die Kirchenmusikschaffenden zu einer Brotzeit in gemütlicher Runde in das Pfarrheim eingeladen. Im nächsten Jahr wird das Cäcilienfest in der Filialkirche St. Vinzenz in Weißbach a.d.A. gefeiert. Bilder Werner Bauregger
Der Weißbacher Chor beim Festkonzert
40 Jahre Kirchenchor Weißbach a.d.A. mit Festmesse und Kirchenkonzert gefeiert – 5 Gründerinnen noch mit dabei
(wb) Mit einer Festmesse und einem anschließenden Kirchenkonzert feierte der Weißbacher Kirchenchor, am Festtag der Hl. Cäcilia, sein 40jähriges Bestehen. Gemeinsam mit Diakon Josef Eixenberger zelebrierte Pfarrer Quirin Strobl die Eucharistiefeier in der St. Vinzenzkirche, musikalisch gestaltet vom verstärkten Kirchenchor, unter Leitung der Organistin und Chorleiterin Rita Staat-Holzner, mit der Messe „Ins Neuland“ von Pater Norbert M. Becker. Im Anschluss an die Messfeier präsentierte sich der Chor mit einem Kirchenkonzert in dem die Sängerinnen und Sänger Chorwerke von der Klassik bis hin zu geistlichen Volksliedern und alpenländischen Liedern zum Klingen brachten.
Viele Freunde, Sängerinnen, Sänger und Musikanten aus dem Ort und der Umgebung waren zum Festgottesdienst gekommen um das Chorjubiläum mitzufeiern. Pfarrer Quirin Strobl hieß sie alle herzliche Willkommen und dankte dem Kirchenchor für ihre „Musik die das Herz bewegt“ und mit der sie seit 4 Jahrzehnten ein starkes Zeugnis für den Glauben und die Weißbacher Filialkirchengemeinde ablegen. So ist es laut Strobl kein Zufall, dass die Heilige Cäcilia Schutzpatronin der Musiker und Kirchenmusiker ist, da die Legende berichtet, dass sie „an Gott gewandt aus dem Herzen gesungen hat“, zur Ehre Gottes und als Zeugnis ihres festen Glaubens. Auch in der Musik und den Liedern des Kirchenchores komme viel Gefühl zum Ausdruck welches die Zuhörer als Geschenk empfangen dürfen. Pfarrer Quirin Strobl wünschte den Frauen und Männern des Chores, dass die Gemeinschaft und die Geselligkeit weiter gepflegt wird aus der die Kraft erwächst, diesen Klangkörper auch in den nächsten Jahrzehnten weiterzuführen und die Freude am Gesang nicht zu verlieren. Für die musikalische Messgestaltung hatte sich die Chorleiterin die 2011 uraufgeführte Messe „Ins Neuland“ ausgesucht. Pater Norbert M. Becker komponierte diese Neuen Geistlichen Lieder auf Grundlage des Bibelvers des Propheten Hosea „Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen.“ (Hos 10,12) der zu Zuversicht, Aufbruch und Neubeginn gleichermaßen aufruft und dessen Botschaften sich in den Liedtexten ausdrucksstark wieder finden. Begleitet von Barbara Knetsch-Mainardy an der Orgel verstand es Rita Staat-Holzner ausgezeichnet, den Chor durch die oft synkopisch notierten Lieder zu leiten und die dadurch erzeugte Spannung hör- und fühlbar in den Kirchenraum zu bringen. Bemerkenswerten Kontrapunkt setzte der Chor zudem durch das a cappella gesungene Cäcilienlied „Lasst fröhlich uns singen“ und das festlich und feierlich umrahmte „Großer Gott wir loben Dich“ welches der Chor zusammen mit den Kirchenbesuchern intonierte. Diese dankten dem Chor mit einem kräftigen Applaus und brachten ihrerseits dem Kirchenchor ein Geburtstagsständchen mit dem Kanon „Viel Glück und viel Segen“.
Konzert mit klassischer und alpenländischer Chormusik
Mit „Klängen der Freude“ von Edward Elgar leitete der Chor im Anschluss majestätisch auf den anspruchsvoll gestalteten klassischen Konzertteil über. Angesichts der selbst gestellten Herausforderung hatte sich der Chor mit befreundeten Chorsängerinnen und –Sängern verstärkt. Neben Barbara Knetsch-Mainardy und Reinhard Rennar aus Bayerisch Gmain unterstützten den Chor an diesem Abend auch Reinhard und Edith Seidl aus Bad Reichenhall vokal, instrumental oder Reinhard Seidl auch als Dirigent bei einigen Liedern. Während der Chor mit dem „Ave Verum“ von Edward Elgar noch Ruhe, Stille und Harmonie in den Kirchenraum intonierte waren die verschiedenen Stimmgruppen des Klangkörpers beim „Lob, Ehr und Preis sei Gott“ von J.S. Bach, durch die anspruchsvollen Harmonien, der über weite Strecken kanonisch angelegten Partitur stark gefordert. Ein weiteres, bekanntes Werk Bach`s „Jesus bleibet meine Freude“ lebt vom wunderbaren Orgel-Grundthema welches zwischen den Liedsequenzen immer wieder aufgegriffen wird, gesanglich vom Kirchenchor wie von der Organistin ansprechend umgesetzt. Bei W.A. Mozart`s „Laudate dominum“ waren danach nicht nur der Chor sondern Barbara Knetsch-Mainardy als Solosopranistin, Reinhard Seidl an der Orgel und Edith Seidl auf der Violine gefordert. A cappella beendete der Chor mit Brahms „Der englische Gruß“ und „Tollite hostias“ von Camille Saint-Saëns hörenswert homogen, dynamisch und harmonisch. Den Alpenländischen Teil eröffnete das Ensemble mit dem „Salve mater“ von Peter Huber mit einem solistischen Part von Rita Staat-Holzner in dem sie ihre ausdruckstarke, klare, fein schwingenden Stimme wirkungsvoll einsetzten konnte. Frieden und Ruhe wurde mit Mozart`s „Abendruhe“ transportiert bevor der Chor die alpenländischen Volkslieder „Der Engel begrüßte“ und „Is finster draußt“ vortrug. Mit dem Lied „Pfiat God es liab`n Leitl all“ deuteten die Frauen und Männer des Kirchenchores an, dass jedes Konzert auch sein Ende hat. Mit dem zu Herzen gehenden, teils solistisch angelegten Jodler „Himmlischer Adventjodler“ setzten sie dann auch einen wunderbar harmonischen Schlusspunkt. Die Zuhörer bedankten sich, stehend, mit lang anhaltenden Applaus für dieses feierliche Chorkonzert.
Bilder Werner Bauregger
Kirchengemeinde und Gemeinde feiern Weißbacher Kirchenchor – 5 Mitbegründerinnen noch aktiv im Chor
(wb) Anlässlich ihres 40. Gründungsjubiläums feierte sowohl die Kirchenfilialgemeinde St. Vinzenz, Vertreter der Gemeinde Schneizlreuth und die Ortsgemeinschaft mit dem Weißbacher Chor. Neben vielen Gratulationen und Geschenken nahmen Pfarrer Quirin Strobl und die Chorleiterin Rita Staat-Holzner die Gelegenheit wahr, verdiente langjährige Chormitglieder zu ehren. Mit Uschi Alt, Burgi Dumberger, Karin Holzner, Monika Graf und Luise Marchl konnten auch noch fünf Gründungsmitglieder geehrt werden die dem Chor nunmehr seit 40 Jahre angehören.
Pfarrer Quirin Strobl begrüßte die Festgemeinschaft in der St. Vinzenzkirche in Weißbach auf das Allerherzlichste zu der auch Bürgermeister Klaus Bauregger und der ehemalige Pfarrer Hans Krämmer gehörten. Dem Chor dankte er für seine jahrzehntelangen Bemühungen für die Kirchengemeinde und zur Verschönerung der Gottesdienste und Feste jeglicher Art. Der Kirchenpfleger Mathias Steinbacher zeigte sich stolz, einen solchen Klangkörper im Ort zu haben. Der Chorleiterin dankte er für die freundliche, zielstrebige und gefühlvolle Führung des Kirchenchores durch alle „Höhen und Tiefen“. Dass die Frauen und Männer immer zur Stelle sind, wenn es darum geht kirchliche Festtage musikalisch ansprechend zu verschönern und mit zu gestalten, werde laut Steinbacher oft als selbstverständlich wahrgenommen. Wie viel Probenarbeit und Verzicht auf Freizeit dahinter stecke vergesse man leider oft. Zusammen mit der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Anni Vötterl überreichte er der Chorleiterin den Notensatz „Klänge der Freude“ als Geschenk. Für Bürgermeister Klaus Bauregger ist der Chor aus der Ortsgemeinschaft nicht mehr wegzudenken und ein fester Bestandteil der Ortskultur. Der Chor sei ein „Botschafter des Ortes“ der auch im weiteren Umkreis aktiv ist. Dies habe man in erster Linie der Chorleiterin und Organistin zu verdanken die mit ihrer excellenten Stimme auch vokal Zeichen setze. Er vergaß aber auch nicht den Initiatoren der Orgel-Neubeschaffung, allen voran Heinrich Steyerer zu danken, die einen wichtigen Grundstock für die Kirchenmusik und den Weiterbestand des Kirchenchores in Weißbach geschaffen haben. Allen Chormitgliedern wünschte er eine stets gute Stimme und einen kameradschaftlichen Geist für die Zukunft. Als Geschenk überreichte der Bürgermeister eine Spende für die Chorkasse.
Gesang stärkt und reinigt Körper, Geist und Seele
Die Chorleiterin Rita Staat-Holzner freute sich insbesondere über den großartigen Besuch des Festgottesdienstes und des Konzertes. Sie führe die Arbeit für den Chor gerne fort, die ihre Vorgänger im Chorleiteramt angefangen und weitergeführt haben. Mit 25-30 Einsätzen in Jahr sei der Chor gut ausgelastet. Die Kameradschaft untereinander werde zudem mit geselligen Treffen, Almausflüge und einem jährlich durchgeführten, mehrtägiger Chorausflug erfolgreich gepflegt. Begeistert sprach die Chorleiterin dann auch von den Vorzügen des Singens. Ihrer Wahrnehmung nach, kommen viele Chormitglieder belastet durch den Alltag in die Probe, verlassen diese aber danach beschwingt, erleichtert und fröhlich gestimmt. Zudem sei Singen für die Sauerstoffaufnahme in der Lunge gut, stärke die Rumpfmuskulatur und fordere immer wieder den Geist. Schließlich sei es anspruchsvoll neue Noten zu lesen, den Liedtext richtig zu singen, den richtigen Ton und den sauber zu treffen, auf die Aussprache zu achten und zusätzlich auch noch die Weisungen des Dirigenten zu befolgen. Zusammengefasst stärke und reinige der Gesang Körper, Geist und Seele, so die Chorleiterin. Wer sich jetzt angesteckt fühle könne gerne in die Chorprobe am Donnerstag um 19.30 Uhr kommen, warb die Chorleiterin schmunzelnd. Sie freue sich auf alle Fälle über jeden Neuzugang. Neben den fünf Mitbegründerinnen wurden beim anschließenden Gemütlichen Beisammensein im Stabachsaal noch folgende langjährige Mitglieder ausgezeichnet: Inge Gollinger und Lisl Steyerer für 35Jahre, Christl Bauregger, Erika Holzner, Hubert Maier und Heinrich Steyerer für 25 Jahre, Ilse Kaindl, Stefanie Holzner, Luise Lunghamer und Renate Schüßler für 20 Jahre und Conny Wenzl sowie Kathrin Thoma-Bregar für 10 Jahre. Walter Niederberger und Peter Baueregger überreichten eine Spende der Musikkapelle Weißbach zum Jubiläum. Bilder Werner Bauregger
Der damalige Kooperator Hans Bichlmair und der Chorsänger Martin Maier (Sog Martin) waren die treibenden Kräfte für die Entstehung des Kirchenchors an Ostern 1973. Bereits am 28. Mai des Jahres konnte eine erste Maiandacht gestaltet werden. Seither hat sich der Chor ständig vergrößert und zählt heute 20 Sängerinnen und Sänger.
Der Wirkungskreis beschränkt sich hauptsächlich auf die Mitgestaltung kirchlicher Feste und Gottesdienste in Weißbach. Ab und zu wird der Chor auch zu Feierlichkeiten in Nachbarorte gerufen. Die Chorleitung ist seit 1998 in den Händen von Rita Staat-Holzner.
Das Repertoire des Ensembles zum heutigen Zeitpunkt erstreckt sich über klassische und alpenländische Literatur bis hin zu moderner, zeitgenössischer Musik. In den letzten Jahren stehen für den Chor 25 bis 30 Einsätze über das Jahr verteilt zu Buche.
Chorleiter im Laufe der Zeit:
1973 – 1983 Georg Scholz
1983 – 1987 Hildegard Lorang
1987 – 1995 Günter Wieberger
1995 für 1 Monat Hr. Hofmann, Freilassing
1997 – 1998 Werner Bauregger
seit 06.12.1998 Rita Staat-Holzner
Aktive Mitglieder 2013:
Alt, Ursula seit 1973
Dumberger, Burgi seit 1973
Graf, Monika seit 1973
Holzner, Karin seit 1973
Marchl, Luise seit 1973
Holzner, Erika seit 1976
Bauregger, Christl seit 1978
Steyerer, Lisl seit 1978
Gollinger, Inge seit 1979
Maier, Hubert seit 1988
Steyerer, Heinrich seit 1988
Kaindl, Ilse seit 1991
Lunghamer, Luise seit 1997
Schüssler, Renate seit 1997
Edfelder, Christine seit 1998
Holzner, Stefanie seit 1998
Thoma-Bregar, Katrin seit 2001
Wenzl, Conny seit 2002
Jägerhuber, Renate seit 2006
Gräbeldinger, Toni seit 2009
Ehemalige Sängerinnen und Sänger:
Aicher, Angelika Maier, Marianne (Strobl)
Aicher, Maria Maier, Martin
Anfang, Heidi Maier, Rosalia
Aschauer, Fini Mayer, Dieter
Bauregger, Andrea Meyer, Elsa
Bauregger, Burgi Öttl, Marlene
Bauregger, Hilde Scholz, Georg
Bauregger, Werner Schmidberger, Walter sen.
Bitz, Marille Schmuck, Clara
Demer, Christa Schweiger, Hedi
Driessler, Günter Steinbacher, Anneliese
Enzensberger, Susanne Steinbacher, Hedwig
Fuchsreiter, Karl Steinbacher, Zenzi
Gollinger, Annemarie Wellinger, Elisabeth
Gollinger, Hilde Wellinger, Irene
Hochhäusler, Helga Wieberger, Günter
Holzner, Hansi Wieberger, Paula
Holzner, Erna
Holzner, Hilde
Kolbinger, Sandra
Leitner, Gitta
Lorang, Hildegard
Maier, Erna
Maier, Marianne (Sog)