Eine lange Tradition zeichnet den Leonhardiritt in Holzhausen aus.
Im Jahr 1612 wurde der Umritt nachweislich schon erwähnt.
Zwei Mitglieder der Musikkapelle Teisendorf eröffnen hoch zu Roß als Postilione verkleidet den Leonhardiumritt.
Dahinter folgt der hl. Leonhard, der Kreuzträger und 4 Ministranten ebenfalls alle hoch zu Ross.
Wahlspruch der Leonhardigilde:
"Lasst uns wie in Väterszeiten,
am Pfingstmontag nach
Holzhausen reiten,
der Segen Gottes ist Dir gewiss,
Garant dafür St. Leonhard is'!"
Ein festlich geschmückter Wagen mit der Figur des hl. Leonhard darauf, war ebenfalls mit dabei.
In der Ehrenkutsche (von links) Kaplan Korbinian Wirzberger in seiner Garmischer Tracht, Pfarrer Johannes von Bonhorst, der neue Bürgermeister Thomas Gasser und (verdeckt) Bezirksrat Georg Wetzelsperger
Auf dem Bild einer von den alten, eisenbereiften Wägen mit dem die Musikkapelle Teisendorf die Runde fuhr.
Ross und Reiter erhielten im Vorbeireiten von Kaplan Korbinian Wirzberger den Segen.
Anschließend Feldgottesdienst vor der Filialkirche St. Leonhard.
Pfr. i.R. G.R. Anton Parzinger und Kaplan Korbinian Wirzberger zelebrierten die Feldmesse vor der Filialkirche St. Leonhard, in bewährter und feierlicher Weise musikalisch unterstützt von der Musikkapelle Teisendorf.
In seiner Predigt versuchte Kaplan Korbinian Wirzberger zu verdeutlichen, dass die Veranstaltung in Holzhausen mit dem Pferdesegen keine "hinterwäldlerische" Anschauung sei, sondern dass dies die Bedeutung der Schöpfung und deren Wertstellung im Einklang mit der Natur herausstelle. Anfangs versprach der Kaplan sich wegen der Hitze kurz zu fassen und erntete zum Schluss spontan Applaus dank seiner gelungenen Worte.