In den ersten 3 Lebensjahren lernen Kinder so schnell, so intensiv und so umfassend wie nie wieder in ihrem ganzen Leben. - eine liebevoll, zugewandte sowie verlässliche Bindung zur Bezugsperson
- das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit
- Verständnis und Anerkennung
- Liebe, Harmonie, Zuneigung, Geduld, Vertrauen, Zeit
- eine klare, sowie Orientierung gebende Struktur im Tagesablauf
- Rituale und Wiederholungen
- Freiräume zur Entfaltung der kindlichen Kreativität
- anregungsreiche Räume sowie Spielmaterial
- viele altersspezifische Angebote
- Raum für Bewegung und Rückzugsmöglichkeiten
- eine respektvolle Sauberkeitserziehung
- gleichaltrige Spielpartner
Resilienz Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit gegenüber Veränderungen, Belastungen oder Stress. Es ist die Grundlage für eine positive Entwicklung, Gesundheit und dem Wohlbefinden.
Ist ein Kind resilient, so gelingt es ihm riskante und plötzlich veränderte Lebensumstände zu meistern.
In der Kinderkrippe wird Resilienz gefördert, indem wir das Selbstwertgefühl des Kindes stärken, es unterstützen, ermutigen und Chancen bieten Verluste sowie Krisen zu bewältigen.
Durch die vertrauensvolle und harmonische Beziehung mit dem Personal, wird eine Atmosphäre geschaffen, in welcher die 1 bis 3 jährigen ihre ersten Erfahrungen mit Stress positiv zu bewältigen lernen.
Transition Unter dem Begriff Transition versteht man einen Übergang zwischen dem bereits „gewöhnten“ und dem „Neuen“.
Das Leben hält viele Übergänge für den Menschen bereit z.B. Elternhaus- Krippe, Krippe- Kindergarten, Windel- Sauberkeitserziehung, Füttern- selbst essen…
Bereits in ganz jungen Jahren, mit dem Besuch einer Kinderkrippe, wird der erste Übergang von der Familie in eine Einrichtung für 1 bis 3 jährige erlebt.
Die verschiedenen Übergänge verlaufen bei jedem Kind unterschiedlich.
Bei Kindern sind diese Transitionen mit starken Gefühlen und Emotionen verbunden. Deshalb ist eine intensive Begleitung von Bezugspersonen wichtig.
Das Spiel „Wer als Kind nicht spielen lernt, lernt nicht lernen“ Unbekannt Dem Spiel kommt in der Krippe eine sehr große Bedeutung zu.
Es ist die wichtigste Lern- Erfahrungs- und Ausdrucksform.
Das Spiel ist eine Voraussetzung als auch Quelle für die weitere kindliche Entwicklung.
Dabei wird die Welt erkundet, Eindrücke verarbeitet, experimentiert und ausprobiert.
Es ermöglicht dem Kind ganzheitliche Erfahrungen mit sich selbst, mit anderen und der Umwelt zu erleben.
Das Freispiel Während des Freispiels können die Kinder selbst entscheiden was, wo, mit wem und wie lange sie Spielen möchten. Sie besitzen die Möglichkeit sich durch die bereit gestellten Spielmaterialien auf ein intensives Spiel einzulassen. Gerade in dieser Zeit entfaltet das Kind seine individuelle Persönlichkeit und vielfältigen Fähigkeiten.
Gezielte pädagogische Angebote Unter gezielten Angeboten verstehen wir alle Aktivitäten die zielgerichtet von den pädagogischen Fachkräften geplant und vorbereitet sind. Während des Angebotes findet eine spezifische Förderung statt. Es wird an den Stärken der Kinder angesetzt und alters- sowie entwicklungsentsprechend gearbeitet, um eine Über- oder Unterforderung zu vermeiden. In den gezielten Angeboten werden separate Themen bearbeitet und so Wissen vermittelt.
Beispiele für gezielte Angebote: Morgenkreis, Bilderbuchbetrachtungen, Turnen, Klanggeschichten, Experimente, Sinnesübungen, Fingerspiele, Kreisspiele, Bewegungsspiele, Rollenspiele, Tischspiele, etc.