Der Ausflug des Pfarrverbandes am Samstag, den 16.6.18 geht heuer nach Altötting. Grund dafür ist der 200. Geburtstag des Hl. Bruder Konrad von Parzham. Abfahrt ist um 7.45 beim Strahlhuber in Griesstätt, um 8.00 Uhr in Rott und um 8.15 Uhr in Ramerberg. In Altötting angekommen schauen wir uns im Marienwerk einen Film über den Hl. Bruder Konrad an und die Diorahmenschau, die die Entstehung der Wallfahrt nach Altötting erklärt. Nach dem Mittagessen ist dann um 14 Uhr die Hl. Messe in der neu renovierten Bruder Konrad Kirche. Nach einer Kaffeepause bekommen wir um 16 Uhr noch eine Führung „Auf den Spuren des Hl. Bruder Konrad“. Auf der Heimfahrt werden wir dann nochmal einkehren und den Tag ausklingen lassen. Mitfahren dürfen alle, die zum Pfarrverband gehören. Die Kosten für den Bus, den Film und die Führung übernehmen die Kirchenstiftungen des Pfarrverbandes. Auch wenn Sie Altötting schon kennen und selber immer wieder hinkommen werden Sie bestimmt viel Neues erfahren und entdecken. Anmeldung bis 12.6. im Pfarrbüro Rott Tel. 08039/1202.
1. Vorsitzender: Peter Winklmair
2. Vorsitzende: Marianne Eisgruber
Schriftführerin: Christine Krebs
Vertreter Pfarrverbandsrat: Peter Winklmair, Marianne Eisgruber,
Inge Seltmann
Vertreter Dekanatsrat: Christine Eisgruber, Christoph Schwarz
Caritas: Inge Seltmann, Marianne Eisgruber, Christine Eisgruber
Vertreter Frauengemeinschaft: Inge Seltmann
Senioren/Kaffeenachmittage: Christine Krebs
Ministrantenarbeit: Christine Eisgruber
Familienarbeit/Bewirtung Pfarrheim: Helferkreis
Foto und Text: J. Penzkofer
In gut einem Kilometer Entfernung liegt westlich von Ramerberg der Ortsteil Loh. Hier ist auf einer mehr als 200 Jahre alten Flurkarte ein Weg eingezeichnet, der an "Lohmann" vorbeiführt und heute noch abschnittsweise als "alter Kirchenweg" bekannt ist. Auf der Flurkarte zwar nicht erwähnt und seit Jahrzehnten mehr und mehr in Vergessenheit geraten, stand hier aber seit denkbaren Zeiten am Wegesrand ein Flurdenkmal mit Marienbild.
Durch Nachfrage beim Kreisheimatpfleger Ferdinand Steffan lässt sich die Bedeutung des "Marterls" auf einfache Weise erklären. Obwohl kein nachprüfbarer Altersnachweis gemacht wurde, handelt es sich beim jetzt restaurierten Bildstock in Loh höchstwahrscheinlich um eine Streckenmarkierung auf dem Kirchweg nach Ramerberg.
Dieses Flurdenkmal war für die Kirchgänger eine hilfreiche Zeitorientierung; so konnte er auf dem Weg zum Gottesdienst noch andächtig beim Bild der Gottesmutter verweilen und musste sich erst beim Glockenruf wieder auf dem Weg machen, um noch rechtzeitig die Kirche zu erreichen.
Mit zunehmender Mobilisierung wurde im geringen Abstand ein neuer Fahrweg gebaut und zusammen mit dem kaum mehr benutzten Fußgängerweg verlor auch dieser Bildstock an Beachtung und so blieb auch diese Streckenmarkierung vom Zahn der Zeit nicht verschont. Eine abgebrochene Steinsäule, in Bodenhöhe wieder notdürftig aufberichtet, blieb lange Zeit nahezu verborgen.
Von vielen fleißigen Helfern wurde nun der Bildstock in Loh von Grund auf restauriert, mit einem Kupferdach gegen Witterung ausgestattet und zusammen mit einer Ruhebank an gut zugänglicher Stelle aufgestellt.
Wiederweihe der Josefs-Fahne durch Prälat Günther Lipok
FOTO und TEXT: Penzkofer J.
Nach gelungener Restaurierung und passend zum Namensfest des Heiligen Josef wurde am 19. März 2017 die Ramerberger Kirchenfahne durch Prälat Günther Lipok im Rahmen eines Festgottesdienstes wiedergeweiht.
Ohne gesicherte Aufzeichnungen über die Entstehungsgeschichte kann die Fahne nach Expertenmeinung aber auf eine mehrhundertjährige Vergangenheit zurückblicken. Weil sich unter den überaus deutlichen und sehr weit vorgeschrittenen Gebrauchsspuren auf den Stickereien aber eine überaus kunstvolle Handarbeit verbarg, wurde von der Fahnenstickerei Kössinger größten Wert daraufgelegt, dass die Ursprünglichkeit der restaurierten Fahne erhalten blieb und der grundsätzliche Charakter nicht verändert wurde.
Das Fahnentuch aber war so in Mitleidenschaft gezogen, dass es komplett erneuert werden musste.
Jetzt aber steht die Fahne wieder wie neu da und wird noch viele Generationen überleben.
Vor einem Jahrzehnt hat unser Ruhestandspriester Prälat Günther Lipok die "Heuberg-Messe" ins Leben gerufen. Seitdem treffen sich die Gläubigen aus dem Pfarrverband immer am ersten Sonntag im September um 11.00 Uhr zur Bergmesse auf der Deindlalm/Heuberg.
Vom Parkplatz Schweibern ist eine Stunde für den Aufstieg auf einem gut ausgebauter Wanderweg geplant. Pfarrangehörige, die sich diese Strapaze nicht zutrauen, werden auf die Alm gefahren.
Da notfalls die Gasträume der Alm zur Verfügung stehen, konnte die Bergmesse bisher auch bei zweifelhaften Wetter durchgeführt werden. Ebenso ist immer bestens für die Bewirtung gesorgt.