Kath. Pfarrei St. Markus - München-Neuaubing
(Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz)

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Aktuelles

Taizé – Gebet in Freiham

Im Lauf des neuen Schuljahres wird es ein neues spirituelles Angebot geben: Taizégebete in der Kirche am Gut Freiham.

Wer sich an der Planung, Vorbereitung und Durchführung des Gebetes be-teiligen will – inhaltlich oder musikalisch - ist herzlich eingeladen, zu einem Vortreffen am 20.09.2018 um 19:30 Uhr in St. Konrad zu kommen oder sich mit den Pastoralreferenten J. van Kruijsbergen oder S. Engel in Verbindung zu setzen.

Pilotprojekt im Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz

Mitte April dieses Jahres wurde den Pfarreien St. Konrad, St. Lukas und St. Markus mitgeteilt, dass der Pfarrverband Neuaubing-Westkreuz an einem Pilotprojekt der Diözese teilnehmen wird. Im Auftrag von Kardinal Reinhard Marx wird in drei Pfarrverbänden ein neues Leitungsmodell erprobt. Die anderen beiden Pfarrverbände sind der PV Geisenhausen bei Landshut und der PV Feldkir-chen-Höhenrain-Laus bei Bad Aibling.
 
Ziel dieses Projektes ist es, dass die Leitung dieser Pfarrverbände nicht durch einen Priester ausgeführt wird, sondern durch ein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Damit versucht die Erzdiözese München-Freising auf den Wandel zu reagieren, der in der Gesellschaft und folglich auch in der Kirche zu spüren ist. Nicht nur die Zahl der Gläubigen nimmt ab, sondern auch die Zahl der hauptamtlichen Seelsorger (Priester und alle pastorale Berufe). Bis zum Jahr 2030 wird es beispielsweise jeweils ca. 30% weniger Priester und PastoralreferentInnen geben. Aus diesem Grund wird es in Zukunft schwerer möglich sein, dass jeder Pfarrverband durch einen Priester geleitet wird.
 
Eine Möglichkeit, darauf zu reagieren ist, wie es andere Diözesen in Deutschland machen, Pfarreien und Pfarrverbände zu einer Groß-Pfarrei zusammenzulegen, die oft aus mehr als zehn Einzelgemeinden bestehen.
 
In unserer Diözese möchte man einen anderen Weg gehen: Es wird versucht, die bestehenden Pfarrverbände zu belassen und dafür im Bereich der Leitung neue Wege auszuprobieren.
 
Diese sehen vor, dass Ehrenamtliche in die Leitungsaufgaben einbezogen werden sollen. Damit wird deutlich, dass die Menschen vor Ort ihre „Glaubens-Heimat“ mitgestalten und deshalb mehr als bisher in die Verantwortung und Entscheidungen einbezogen werden sollen.
 
Wie dieses Modell im Einzelnen aus-sieht, ist noch offen. Unsere Aufgabe für die nächste Zeit wird daher sein, eine für den PV Neuaubing-Westkreuz passende Struktur zu er-arbeiten. Damit hier das neue Leitungsmodell eingeführt werden kann, wurde Pfarrer Robert Gawdzis gebeten, eine neue Aufgabe in der Diözese zu übernehmen. Der Zeitpunkt dafür stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.
 
Alle anderen Seelsorger bleiben weiterhin im Pfarrverband tätig. Als Ansprechpartner sind den einzelnen Gemeinden zugeordnet:
 
für die Pfarrei St. Konrad:           Pastoralreferentin Susanne Engel
für die Pfarrei St. Lukas:              Pastoralreferent Johannes van Kruijsbergen
für die Pfarrei St. Markus:           Pfarrer Michael Holzner
 
Für den finanziellen Bereich und die Angestellten der Kirchenstiftungen wird weiterhin der Verwaltungsleiter Peter Köstler in Zusammenarbeit mit den Kirchenverwaltungen verantwortlich sein.
 
Zusammen mit den gewählten Gremien, dem Pfarrverbandsrat und den Kirchenverwaltungen wird eine Gruppe ins Leben gerufen werden, die miteinander daran arbeitet, wie diese neue Form der Leitung eines Pfarrverbandes umgesetzt werden kann. Diese Gruppe wird aus einem Teil der hauptamtlichen Seelsorger und Mitgliedern aus den Gemeinden bestehen. Diese müssen nicht Mit-glieder der genannten Gremien sein.
 
Nicht alles wird auf einmal anders sein: Die meisten Aktivitäten und Veranstaltungen der einzelnen Gemeinden können und sollen weiterhin stattfinden und durch das Engagement der Gemeindemitglieder getragen werden.
 
Anderes wird neu überlegt werden müssen. So zum Beispiel die Frage, ob im gottesdienstlichen Bereich durch andere Angebote das liturgische und spirituelle Leben im Pfarrverband bereichert werden kann. Denn durch den zunehmenden Priestermangel werden nicht mehr im gewohnten Maß Eucharistiefeiern angeboten werden können.
 
Dies birgt neben sicher auch schmerzlichen Veränderungen durchaus die Chance, dass Neues entstehen und wachsen kann, dass sich auch Menschen einbringen können, die sich durch bisher bestehende Angebote und Strukturen nicht angesprochen fühlten. Dazu möchten wir gerne ermutigen!
 
Bei Fragen und Anregungen zu diesem Modellprojekt können Sie sich gerne an die Seelsorger wenden. Diese erreichen Sie über die drei Pfarrbüros.
 
Johannes van Kruijsbergen/ Susanne Engel

Pfarrgemeinderatswahlen am 24/25.02.2018

Mitverantwortung in der Kirche ist wichtig und wertvoll!
Der Pfarrgemeinderat (PGR) wird von den Katholiken der Pfarrgemeinde direkt gewählt. Die Wahlen fanden am 24/25. Februar 2018 statt. Die Amtszeit der gewählten Pfarrgemeinderäte beträgt vier Jahre.
Wahlberechtigte: 1.768
Wahlbeteiligung: 2,72 %
Wähler: 48 (davon 5 Briefwähler)

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