Am 21. November 1981 wurde unter Pfarrer Walter Hutterer der "
Förderverein Alte St. Georgskirche", mit dem Ziel gegründet, die Kriegsruine wieder aufzubauen und den zwischenzeitlich ausgelagerten und in Restauration befindlichen
St. Georgsaltar an seinen angestammten Ursprungsort zurückzubringen und somit den noch verbliebenen Dorfkern von Milbertshofen zu erhalten oder sogar zurückzugewinnen.
Erster Vorsitzender wurde Dr. Hans Graßl. Umgehend wurde eine Satzung erarbeitet, der Antrag auf Gemeinnützigkeit gestellt und durch Werbung die Mitgliederzahl deutlich angehoben. Es sollte eine gezielte Stadtteilarbeit stattfinden.
In der Satzung, am 22. September 1982 ins Vereinsregister eingetragen, heisst es im §2: Der Verein verfolgt aussschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar den gemeinnützigen Zweck,
- die Erneuerung und Pflege der unter Denkmalschutz stehenden Alten St.- Georgskirche am Alten St.-Georgs-Platz in München sowie
- die Instandsetzung der Einrichtung dieser Kirche (insbesondere des gotischen Flügelaltars) materiell, ideell und publizistisch zu fördern.
Der Bevölkerung von Milbertshofen bietet der Verein eine Dauerausstellung im alten St. Georgskircherl an: "Vor 200 Jahren Dorfgründung von Milbertshofen, seit 100 Jahren St. Georg selbständig".
Kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen finden regelmäßig am Alten-St.-Georgs-Platz statt. Und es ist eine
Bildblattreihe (bisher 15 Stück) über die Geschichte von Milbertshofen entstanden. Als Bausteine für den Wiederaufbau der alten Dorfkirche gedacht, stellt der Verein damit der Bevölkerung von Milbertshofen auch die kulturelle Bedeutung dieses Stadtteiles vor.
Diesem Ziel dient der Verein. Sein Anliegen ist daher in der gegenwärtigen Situation in besonderer Weise aktuell. Das einzige noch verbliebene Kulturgut, der aus der Pollakschule stammende spätgotische Flügelaltar von 1520, muss der Milbertshofener Bevölkerung erhalten bleiben.