St. Laurentius

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Erntedank 20-jähriges Weihejubiläum von Diakon Heribert Schmucker

Diakon Schmucker
In der Pfarrkirche St. Laurentius wurde am 1. Oktober vor einem wunderschönen Erntealtar das Erntedankfest gefeiert. In diesem Gottesdienst feierte Diakon im Ruhestand Heribert Schmucker sein 20-jähriges Weihejubiläum. Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer bedankte sich während des Festgottesdienstes bei Heribert Schmucker für die großartige Unterstützung in der Pfarrei Volkmannsdorf und im ganzen Pfarrverband. Ob Wortgottesdienste, Taufen, Beerdigungen oder seelsorgerisches Wirken, stets könne man im Pfarrverband auch nach seiner aktiven Zeit auf Diakon Schmucker bauen.
Diakon Schmucker
„Wir sind stolz und dankbar und es ist eine große Freude, dass du da bist“ sagte Spielauer und überreichte Schmucker zu seinem Jubiläum einen Geschenkkorb, der Erntegaben in „verarbeiteter Form“ beinhaltete. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irmi Schwarz und Josef Obermeier von der Kirchenverwaltung sprachen Diakon Heribert Schmucker großen Dank aus.

Die Blumen überreichte Irmi Schwarz schließlich an Stefanie Schmucker verbunden mit einem Dank, dass sie ihren Mann in seinem Dienst in vielfältiger Form unterstützt habe.
Diakon Schmucker
Diakon Heribert Schmucker sagte während des Gottesdienstes: „An diesem Tisch bin ich vor 20 Jahren angetreten, um das Brot dieses Tisches mit den Gläubigen zu teilen und es auch in aller Stille den kranken oder älteren Pfarrangehörigen in ihre Häuser und Wohnungen zu bringen“. Bei diesem Erntedankgottesdienst wolle er für die Zeit als Diakon danken. „Die am Erntealtar dekorativ aufgebauten Früchte stehen beispielhaft für alles, was uns an leiblichen, seelischen und geistigen Früchten im vergangenen Jahr durch Gottes Güte geschenkt wurde“, so Schmucker.  Jeder habe für irgendeine Frucht zu danken, für die Frucht des Arbeitsplatzes und der Gesundheit, welche die eigene Lebensgrundlage und die der Familie sichere. Für die Frucht, die aus Ermutigung und Zuspruch erwachse, die sich als Kraft zum Weitermachen zeige; für die Frucht der Liebe und Zuwendung, die zum Nachahmen einlade sowie für die Früchte der guten Taten, die nicht am Leben verzweifeln lasse und für die Früchte aus vielen Ehrenämtern.
Diakon Schmucker
In seiner Predigt reflektierte Schmucker das Sonntagsevangelium: Das Wort Gottes stehe bereit, um Frucht für die Menschen zu bringen. Doch dazu bedürfe es der Arbeiter, der Erntehelfer, dem Volk Gottes. Jeder sei berufen die Schätze des Weinberges Gottes zu hegen, jeder nach seinen Fähigkeiten und Gaben und sie durch sein Leben sichtbar, erfahrbar und nachahmenswert zu machen. 

„Liebe Erntehelferinnen und Erntehelfer, helfen Sie mit, dass in dieser schnelllebigen Zeit und den sich rasch und global verändernden Lebensumständen dieser Schatz wirksam bleibt. Sorgen wir mit Hilfe der Gnade Gottes dafür, dass die Lichter des Glaubens ihre Leuchtkraft behalten“.

Text und Bilder: Kathi Baumeister