Zu Ehren des Schutzpatrons der Jagd, des Heiligen Hubertus, feierten die Jagdhornbläser heuer bereits zum vierten Mal am Tag der Deutschen Einheit ihre Hubertusmesse. Und auch dieses Mal hatten die Mitglieder den Altar am Schlossplatz für die Messfeier hergerichtet und waidmännisch wunderschön geschmückt. Organisator und Leiter der Jagdhornbläser, Christian Liebl, freute sich in seiner Begrüßung über die vielen Gottesdienstbesucher – und der Herrgott habe bestimmt ein Auge auf die Jäger geworfen, denn wie schon in den vergangenen Jahren herrschte wieder Bilderbuchwetter mit strahlend blauem Himmel und herrlichen Sonnenschein. Beim Zuruf „Blast an“ erhoben die Bläser ihre Instrumente während Pfarradministrator Spielauer mit den Messdienern den Altar beschritt. Es sei schon etwas Besonderes, das Erntedankfest im Rahmen der Hubertusmesse unter Gottes freier Natur feiern zu dürfen, sagte Pfarradministrator Viktor Roland Spielauer. Im Anschluss an die Messfeier segnete der Geistliche die Minibrote am Altar - der Segen galt auch für den in der Pfarrkirche von den Kindergartenkindern aufgebauten Erntealtar, der die Vielfalt der reichen Ernte mit Früchten aus Feldern und Gärten widerspiegelte.
Mitglieder der Jagdhornbläser trugen die Lesungen vor und baten in ihren Fürbitten nicht nur „Herrgott, lass es endlich regnen“ sondern vor allem um Schutz für Jäger und Landwirte, für die Flora und Fauna, den Lebensraum für Tiere und Pflanzen und für den Menschen. Besonders gedachte man auch der verstorbenen Bläserkollegen und Jäger. Andächtig gestalteten die Jagdhornbläser die Messfeier und als ganz besonderen Gruß fügten sich die Stücke der Alphornbläser Dingolfing in die musikalische Gestaltung ein. Eine Einkehr zum gemeinsamen Dämmerschoppen durfte bei den Jagdhornbläsern dann natürlich nicht fehlen.