Pfarrverband Geisenhausen

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Holzhausen 2

Pfarrei Holzhausen

Holzhausen 1
Eingebettet in die hügelige Bauernlandschaft zwischen der kleinen und der großen Vils im Dreieck Landshut-Velden-Vilsbiburg liegt an der nordöstlichen Bistumsgrenze die Pfarrei Holzhausen.
Bereits 1315 ist sie im ältesten Pfarreien Verzeichnis des Bistum Freising genannt.
Die in der Mitte des Straßendorfes auf leichter Erhebung befindliche Pfarrkirche dürfte ein hochbarocker Bau der Zeit um 1700 sein. Dabei scheint der an der Nordseite des Chores angebaute Turm sein Fundament noch aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts zu stammen. Die südliche Sakristei wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgestockt.
Der Bau ist ein vierachsiges Langhaus mit gering eingezogenem dreiachsigem Chor. Turm an der Nordseite mit barockem Überbau und Zwiebelabschluß. Im Innenraum Flachtonnengewölbe mit großen Stichkappen, im Chor auf einfachen, im Langhaus auf ionisierenden Pilastern. Der spätbarocke Hochaltar wurde um 1970 bei der Innenrenovierung für die Pfarrei erworben. Das Altarblatt zeigt uns Maria mit dem Jesuskind, umkränzt von Rosengebinde mit der Beischrift „O wunderbarliche Mutter bitt für uns“.
An barocken Skulpturen sind der Hl. Valentin, Stephanus, Antonius und Maria mit dem Kind in der linken Hand zu sehen. Durch einen westlichen Arkadengang mit der Pfarrkirche verbunden ist die Maria-Hilf-Kapelle ein Barockbau der Zeit um 1718. Das Altarbild zeigt ein Gemälde der 14 Nothelfer. Sie der Instandsetzung des Taufsteins 2014 werden in der Kapelle die Taufen gespendet. Am Kirchenpatrozinium (14. Februar) findet nach alter Tradition nach dem Gottesdienst die Austeilung der gestempelten und geweihten „Valentinizeltl“ statt.
Zur Pfarrei gehören die Filialkirchen:
St. Mariä Himmelfahrt, Frauenhaarbach
St. Martin, Tattendorf
und Nebenkirchen:
St. Andreas, Hermannskirchen
St. Vitus, Motting
Mater Dolorosa, Schrannen

Bilder Josef Sirtl