Öffnungszeiten der Klosterkirche Fürstenfeld:
1.5. - 31.10.
Dienstag bis Sonntag jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr bzw. bis zur Abendmesse
Montag nur tagsüber Vorhalle bis zum Gitter
1.11. - 30.4.
Werktage:
tagsüber Vorhalle bis zum Gitter
Führungen können bestellt und Fragen beantwort werden:
Jeweils donnerstags und freitags im Pfarrbüro bei Frau Dr. Klemenz.
siehe:
www.kloster-fuerstenfeld.de Die Nebenkirche St. Leonhard an der Amper
Die Verehrung des hl. Leonhard ist eng verbunden mit der Geschichte des Klosters Fürstenfeld. Bereits 1259 hatte die Mönche von Seldenthal – noch vor ihrer Übersiedelung an die Amper 1263 – von Herzog Ludwig dem Strengen die Pfarrei Hollenbach erhalten, zu der als Filiale auch St. Leonhard in Inchenhofen gehörte. 1283 wurde die Pfarrei dem Kloster durch Bischof Hartmann von Augsburg inkorporiert. Unter den Zisterziensern sollte Inchenhofen zu einer der größten Wallfahrten des Mittelalters werden. Diese Verbindung erklärt auch die Entstehung einer Leonhardikirche in zum Kloster gehörenden Markt Bruck. 1455 wurde sie geweiht.
1743 gelobten die Brucker anlässlich einer Viehseuche ein jährliches Votivamt, das bis in die Gegenwart gehalten wird. Seit 1966 schließt sich ihm eine Leonhardifahrt an, die bereits seit 1921 in unregelmäßigen Abständen veranstaltet wurde. Sie gründet auf einem nicht näher überlieferten Ritt, der einmal durch und später um die Kirche stattgefunden haben soll. Nach der Aufhebung des Klosters 1803 erwarb die Marktgemeinde die Kirche und bewahrte sie so vor dem Abbruch. Sie ist heute im Besitz der Stadt Fürstenfeldbruck und wird seelsorglich im Rang einer Nebenkirche durch die katholische Pfarrgemeinde St. Magdalena betreut.
Anmerkung: Zur den Kirchen der Pfarrgemeinde St. Magdalena Fürstenfeldbruck ist im Verlag Schnell & Steiner ein kleiner Kunstführer erschienen. Er liegt in der Pfarrkirche und in Puch am Schriftenstand auf. Ebenso gibt es einen kleinen Kunstführer für die Klosterkirche am Schriftenstand in Fürstenfeld und einen großen Kunstführer für Fürstenfeld, der im Klosterladen erhältlich ist.