"firmare" heißt stärken, festigen und darum geht es bei der Firmung. Es geht darum, zu sich und seinen Überzeugungen stehen zu können und diese in der Auseinandersetzung mit anderen zu festigen und so Gott näher zu kommen.
Mit der Firmung übernehmen Mädchen und Jungen das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben.
Der Pfarrverband Erdweg bietet jedes Jahr einen Firmkurs an für Jugendliche, die in der 8 Klasse in der Schule oder 13 Jahre alt sind. Dieser Firmkurs bietet die Gelegenheit, sich mit den Fragen des eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Er will helfen, zu verstehen, was das Sakrament der Firmung für sie bedeuten kann.
Jeder Firmlinge setzt sich mit einem kleinen "Sozialpraktikum" nach eigener Wahl für andere Menschen ein. Es soll bis zur Firmung gemacht sein.
Was ist das?Christ/in bin ich nicht nur für mich selbst, sondern ich übernehme auch Verantwortung für andere. Das soll auch durch einen Einsatz der/des Jugendlichen im Rahmen der Firmvorbereitung deutlich werden: Sie/er sucht sich eine Möglichkeit, etwas für andere zu tun. Das darf jede/r gern für sich selbst organisieren. Hauptamtliche und Firmhelfer stehen gerne beratend zur Seite.
Mögliche Ideen:- Krankenbesuch am Herz Jesu Freitag
- Kinderauferstehungsfeier
- Seniorennachmittage
- Kinderfasching
- Sommerfest des PVs
- Mithilfe bei Kindergottesdiensten, beim Osterbaumschmücken usw.
- usw.
1. Firmsamstag: "Mein Leben und Ich"
2. Firmsamstag: "Ich glaube"
3. Firmsamstag: " Meine Schattenseiten"
4. Firmsamstag: "Die Bedeutung und Zeichen der Firmung"
Am Ende des letzten Firmsamstages wird die eigene Entscheidung stehen. Das Ziel dieser Vorbereitung ist, dass jeder selber ein freies Ja zur Firmung sagen kann. Die Firmbewerber nehmen am Jugendgottesdienst vor der Firmung mit den Eltern und Paten teil.
Der Firmling darf sich seine Patin oder seinen Paten selbst aussuchen. Wichtig: Sie oder er muss Mitglied der katholischen Kirche sein, ist mind. 16 Jahre alt, hat das Sakrament der Eucharistie (Erstkommunion) und der Firmung empfangen; darf nicht Vater oder Mutter des Firmlings sein.
Firmhelfer stellen sich der verantwortungsvollen Aufgabe, die Firmlinge im Pfarrverband ein Stück in ihrem religiösen Leben zu begleiten. Sie geben durch ihren ehrenamtlichen Dienst ein großartiges Zeichen mit ihrer Zeit und Energie, mit ihrer Zuwendung, Ausdauer und Authentizität.