Die Kath. Kirchenstiftung St. Johann-Nepomuk-Winkl sucht ab sofort oder nach Absprache
1 Mesner/in für 8 Std/Woche Das Aufgabenfeld umfasst im Wesentlichen:
- Pflegen und Bereitstellen liturgischer Geräte und Gewänder
- Vorbereitung der Gottesdienste
- Schließdienst Pfarrkirche Winkl
- evtl. Mitwirken bei der Feier der Gottesdienste als Lektor und Kommunionhelfer
Wir erwarten von Ihnen:
- sorgfältige und zuverlässige Arbeitsweise und Bereitschaft zur Wochenend- und Feiertagsarbeit
- Kooperationsbereitschaft mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern
- die Identifikation mit den Zielen und Werten der Katholischen Kirche wird erwartet
- persönliches Engagement
Wir bieten:
- 12,64 Euro/brutto/Stunde (nach Qualifikation Höhereinstufung) und einen Einführungskurs für Mesner
- Vergütung nach ABD/TVöD mit allen Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes
Bitte Anfragen und Bewerbungen an:
Katholische Kirchenstiftung St. Johann-Nepomuk-Winkl, Göllstr. 1, 83483 Bischofswiesen, Tel. 08652/7251
Mit dem Thema „Mit allen Sinnen unterwegs“ machte sich eine kleine Gruppe Familien am Sonntag auf den Weg zum Kälberstein. Beim Start in der Pfarrkirche Bischofswiesen durften alle ihren Geruchssinn mit verschiedenen Düften schärfen. Für den Geschmackssinn wurde ein frisches Weißbrot verteilt. Nach dem Wallfahrersegen ging es mit einem selbst gestalteten Kreuz über den Maximilianreitweg in Richtung Aschauerweiher.
Dort waren der Seh- und Hörsinn gefragt. Die Kinder entdeckten Spinnen, Ameisen und lauschten dem Wasser und einem Querflötenklang. Für die letzte Station wurden Blumen gesammelt und die Kapelle am Ende der Doktorbergstraße geschmückt.
Mit einer kleinen Stärkung schafften alle das letzte steile Stück zur Kälbersteinkapelle. Dort feierten die Gruppe zusammen einen Wortgottesdienst, bei dem alle der Geschichte von der Maus mit dem großen Herzen lauschten und von der Gotteserfahrung des Propheten Elija hörten: Gott ist nicht im Erdbeben oder Gewitter, nicht im lauten Getöse, sondern Elija erfuhr Gott im sanften Säuseln, im Kleinen, Unscheinbaren. Und genau für solche Gotteserfahrung ist es wichtig gut auf die eigenen Sinne zu achten.
Zum Abschluss teilten alle die mitgebrachte Brotzeit.
Letztes Wochenende machten sich 9 Mädchen im Rahmen ihrer Firmvorbereitung aus dem Pfarrverband Bischofswiesen und dem Pfarrverband Ainring auf den Weg nach Altötting.
Am Freitagnachmittag fuhren sie in Begleitung von Pfr. Wernher Bien, PR Martin Kienast und der Kath. Jugendreferentin Sylvia Scheifler mit der Bahn nach Garching. Nach einer Stärkung für Leib und Seele, machte sich jede Teilnehmerin Gedanken darüber, welche Bitte oder welchen Dank sie am morgigen Tag nach Altötting bringen möchte und gestaltete dementsprechend eine persönliche Votiv-Tafel. Nach einer kurzen Nacht im Pfarrheim, brach die Gruppe um 5.30 Uhr mit einem Segen auf, um ihre Votiv-Tafeln im Gepäck die 17,3 km durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft zu tragen. Die Bibelgeschichte von „Tobit“ war Grundlage für die drei Stationen, welche die Jugendseelsorger für die inhaltliche Vertiefung und Reflexion vorbereitet hatten.
Gegen 11 Uhr erreichte die Pilgergruppe wohlbehalten, aber müde, das Ziel bei den Schwestern vom Hl. Kreuz und schloss die Wallfahrt mit einem Gottesdienst ab.
Die Jugendlichen konnten am Kapellplatz und in der Gnadenkapelle noch einige Eindrücke sammeln, bevor sie mit dem Zug wieder Richtung Heimat fuhren.
Für den Bericht:
Sylvia Scheifler, Kath. Jugendreferentin, Kath. Jugendstelle BGL, Salzburger Str. 29b, 83435 Bad Reichenhall
Am fünften Fastensonntag fand im Pfarrheim Bischofswiesen nach dem Gottesdienst ein Fastensuppenessen statt. Geladen hatte der neu gewählte Pfarrgemeinderat, angeboten wurden Kartoffelsuppe in verschiedenen Variationen, Wasser und Orangensaft. Wer wollte, konnte auch ein kühles Bier genießen. Daneben wurden Eine Welt Waren, also fair gehandelte Bio-Produkte wie Tee, Nüsse oder Honig zum Verkauf angeboten. Gekommen sind rund 70 Gäste aller Altersschichten.
Der zeitgleich zum Gottesdienst angebotenen und gut besuchten Kinderkirche war es zu verdanken, dass ein Hauch von Indien um das traditionelle Fastensuppenessen wehte. Hatte doch der wanderfreudige Rucksack „Rucky Reiselustig“ die jungen Teilnehmer der Kinderkirche in ein Armenviertel in der indischen Großstadt Patna mitgenommen. So waren im Pfarrheim indische Klänge zu hören und der sonntägliche Gottesdienst endete mit dem Lied „Namaste, willkommen in Indien“ einmal ganz anders. Der Erlös der Aktion geht an die Kinderfastenaktion von Misereor (www.kinderfastenaktion.de) und wird dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Menschen in eben diesem Armenviertel zu verbessern.
Der indische Gruß Namaste bedeutet übrigens wörtlich übersetzt „Verbeugung zu dir“ und man faltet dabei die Hände vor dem Herzen.