St. Laurentius, München

Stellungnahme zu den "Zeichen der Zeit"

Beschleunigung, Globalisierung, Mobilität, Anonymität in der Großstadt
  • Zugehörigkeit zu einem Ort / Kirchenbau ermöglichen ´
  • Persönliche Beziehung zum Seelsorger ermöglichen
  • „Zur Ruhe kommen“ ermöglichen
Negatives Bild der Kirche in der Öffentlichkeit
  • Kirchenbild des II. Vatikanischen Konzils kommunizieren
  • Unterstützung und Ermutigung von kritischen Geistern statt Maßregelung
  • Aktiv die Botschaft des Evangeliums zu den Menschen bringen
Rückgang der Priesterzahlen
  • Abbau von Hemmnissen zum Ergreifen des Priesterberufs
  • Aufzeigen von positiven Beispielen
  • Abbau von Klerikalismus, weil dieser nicht zur Mitarbeit ermutigt
  • Öffnung des kirchlichen Dienstes für laisierte Priester
  • Nutzung des Potentials von Seelsorgehelfern

Rückgang des Glaubens; Vorteilsnahme, Macht und Profitdenken prägen Lebensplanung und Haltung
  • Vermittlung von aus dem Evangelium abgeleiteten Werten im Bezug auf aktuelle Lebensrealitäten
  • Bildungsangebote zum Umgang mit der Schrift heute
  • „Verkündigung durch Verhalten“ (Wahrhaftigkeit)
  • Kern der Glaubensbotschaft vermitteln
  • Zugang geben, warum man heute glauben sollte
  • Offenheit im Umgang mit anderen Religionen

Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf
  • Sensibilität für die Anzeichen von Not
  • Erweitertes caritatives Wirken
  • Vermittlung von Hilfen

Die Teilnahme am Leben in der Gemeinde geht zurück
  • Offene und einladende Grundhaltung
  • Niederschwellige Angebote zu unterschiedlichen Themen
  • Aktives Zugehen auf „neue Gesichter“
  • Einstieg in die Gemeinschaft anbieten
  • Gezielte Öffentlichkeitsarbeit

Wenige tragen Vieles
  • Ressourcen verstärkt nutzen
  • Ehrenamtliche motivieren, begleiten und qualifizieren
  • Hauptamtliche fortbilden
  • Fröhlichkeit und Freude im gemeinsamen Wirken als Motivation
  • Kooperation mit externen Kompetenzen
  • Kompetenzen weitergeben und Verantwortung übertragen

Viele getaufte Christen haben nur zu Hochfesten und bei familiären Anlässen Kontakt zur Gemeinde

  • Hochzeiten, Taufen, Erstkommunion, Firmung und Begräbnis als „Türöffner“ begreifen und gestalten
  • Sakramente in den Pfarrgottesdienst integrieren

Überwiegend Senioren, sowie Kinder und ihre Eltern besuchen Gottesdienste und andere Angebote der Pfarrgemeinde

Erwachsene von 20 – 45 Jahren durch gezielte Angebote ansprechen, z.B.:
  • Thema: Umbrüche und Lebenskrisen
  • Thema: Geglücktes im Leben (liturgisch) feiern
  • Spirituelle Vertiefung (Meditation) der Grundthemen
    unseres Glaubens: Geburt (Weihnacht), Tod und Auferstehung (Ostern)
  • Abendoratorium aus dem „Geist der Freude“ des hl. Philipp Neri
Anfragen der jüngeren Generation an die Form des Gottesdienstes
  • Aktive Gemeindebeteiligung
  • Ansprechend für alle Altersgruppen
  • Elemente für Geist und Leib
  • Musik als geistlicher Zugang
  • Aufgreifen aktueller Themen und Bezüge