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Pfarrverband Vaterstetten

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Maria-koenigin-Innenraum-Orgel
Kirchenmusiktradition und Orgel in Maria Königin

Maria Königin ist eine junge Kirche – geweiht im Jahr 1979 nach einer intensiven Bauphase, die weit über das übliche Maß hinaus von der Gemeinde getragen und begleitet wurde.
Um den Platz der Orgel gab es in der Planungsphase viele Diskussionen: Wo wäre in dem modernen Kirchenraum ohne Empore der geeignete Ort? Inzwischen ist der Platz der 1982 erbauten Klais-Orgel, vorne rechts längst selbstverständlich geworden so dass auch die Organisten und Kirchenmusiker selbst Teil der feiernden Gemeinde sind und nicht wie sonst „unsichtbar“ musizieren. Schon immer ist „Maria Königin“ eine gemeindezentrierte Pfarrei, was für die Kirchenmusik lange Zeit bedeutete: Die Gemeinde singt - aus der Gemeinde kommen gelegentlich besondere Musikbeiträge. Jedoch war die Stelle eines Kirchenmusikers von Beginn an nicht vorgesehen.
Im Zuge der Umstrukturierung aufgrund der Errichtung des Pfarrverbandes im Jahr 2007 wurde erstmals in Maria Königin eine nebenamtliche Kirchenmusikerin mit vertraglicher Festanstellung verpflichtet. Seither liegt also die gesamtmusikalische Verantwortung nicht mehr primär bei der Gemeinde und dem Pfarrer. In der Nachfolge der langjährigen Kirchenmusikerin Frau Ruth Vollert-Horch übernahm im September 2013 Korbinian Maier die Leitung der Kirchenmusik an der Pfarrkirche Maria-Königin. Seit August 2017 ist Baldham nun sogar zu einer kleinen hauptamtlichen B-Kirchenmusikstelle in Teilzeit angehoben worden. Das Amt der Kirchenmusikerin übt seither Marion Kaßberger aus.

maria-königin-orgel
Disposition der Orgel
 
PEDAL, C-f’
Subbaß 16′ (jeweils 4 Pfeifen als Seitenwände)
Spillpfeife 8′
Tenoroctave 4′ (Prospekt OW)
Trompete 8′

HAUPTWERK, C-g”’
Principal 8′ (Prospekt)
Holzgedackt 8′
Octave 4′
Gemshorn 4′,
Traversflöte 2′ (überbl.),
Larigot 1 1/3′,
Mixtur 4 fach 1′

SCHWELLWERK, C-g”’,
(als Oberwerk)
Rohrflöte 8′
Flötgedackt 4′
Nasard 2 2/3′
Principal 2′
Terz 1 3/5′
Octave 1′ (C-g”’ überblasend)
Schalmey-Oboe 8′
Tremulant
Normalkoppeln (elektrisch)
Winddrücke
(laut Planskizze):
Windlade HW/PED:
75 mm/WS
Windlade SW:
65 mm/WS
Gehäuseentwurf: Josef Schäfer
Gehäuse: Eiche/Fichte
Gehäusetiefe ohne Spieltisch: 1,25 (!)
Disposition: Hans-Gerd Klais, Bonn / Erich Kronfuss, Baldham
Konzeption/Mensuren: Hans Gerd Klais
Intonation: Josef Luthen (Firma Klais)