Jeff Belmonte from Cuiabá, Brazil, Wedding rings, CC BY 2.0
Wenn ein Mann und eine Frau einander näher kennenlernen, immer mehr schätzen und die Liebe zwischen ihnen wächst, dann entscheiden sie zu einem bestimmten Zeitpunkt, ob sie ein Leben lang beisammen bleiben und ihr Leben miteinander gestalten wollen. Das Wagnis des gemeinsamen Weges ist groß. Eine Voraussetzung für das Gelingen der Beziehung ist, dass Fragen nach der Zukunft und der Gestaltung des Zusammenlebens gestellt und geklärt werden.
Der Bund zwischen Mann und Frau, das Versprechen einander lebenslang die Treue zu halten, macht etwas von der bedingungslosen Liebe Gottes erfahrbar. Darum ist die Ehe ein Sakrament, das die Eheleute sich gegenseitig spenden. Dies wird bei der Trauung im Rahmen einer Messe (Eucharistie) oder in einem Wortgottesdienst gefeiert.
Trauung im Pfarrverband Oberes Inntal Wenn Sie im Gebiet des Pfarrverbandes wohnen oder in einer der Kirchen (in Privatkapellen gibt es keine Trauung) heiraten möchten, wenden Sie sich bitte mindestens sechs Monate vorher an eines der Pfarrbüros und fragen nach, ob zum gewünschten Datum die jeweilige Kirche frei ist. Wenn Sie von auswärts kommen, sprechen Sie sich mit dem Priester Ihres Wohnortes bzw. Ihres Vertrauens wegen des Ehevorbereitungsgesprächs rechtzeitig ab. Vor allem, wenn nur ein Partner katholisch ist, muss dies frühzeitig geschehen.
Mit dem Traupriester vereinbaren Sie, welche Texte (biblische Lesung, Fürbitten, Lieder) sie für die Feier auswählen, sie sollen ja auch ein Impuls für Ihr gemeinsames Leben unter Gottes Segen sein. Teilen Sie ihm mit, dass Sie mit Ihm die Trauung in einer Kirche unseres Pfarrverbandes feiern wollen, damit er weiß, wohin er das Vorbereitungsprotokoll senden muss. Für die Trauung benötigen Sie einen Taufschein (bei der Taufpfarrei erhältlich), der nicht älter als sechs Monate ist, falls Sie auch standesamtlich heiraten, spätestens zur Hochzeit die Bestätigung davon.
Vor der Hochzeit müssen noch die praktischen Fragen zum Blumenschmuck, zur musikalischen Gestaltung (die Pfarrbüros können bei der Vermittlung von Musikern behilflich sein) und zum Auftreten des Fotografen (er soll dezent im Hintergrund bleiben) geklärt werden. Auswärtige Paare erhalten für die Kirchenbenützung und dievVerwaltungskosten eine Rechnung von pauschal 85 Euro. Bei der Feier wird auch gesammelt, am Ende bekommen die Ministranten, die den Ausgang absperren, einen kleinen Obolus. Informieren Sie auch die Angehörigen, dass Blumenstreuen oder Stehempfang in der Kirche oder Reiswerfen nicht gestattet sind.
Hilfen bei der Vorbereitung
Gerne empfehlen wir Ihnen, sich auch persönlich mit einem Brautleutetag oder einem Wochenende auf den gemeinsamen Lebensweg vorzubereiten. Besonders empfehlen wir den Kommunikationskurs EPL (Ein Partnerschaftliches Lernprogramm). Information dazu und Hilfen für die Vorbereitung der Trauung erhalten Sie unter
www.erzbistum-muenchen.de/ehevorbereitung.
Wir wünschen Ihnen eine kreative Zeit der Vorbereitung und viel Freude auf dem gemeinsamen Lebensweg!