Der heiße und trockene Sommer ist zu Ende gegangen und wir feiern das Ernte-dankfest. Zum einen konnten wir in der letzten Zeit davon hören, dass in Obstan-baugebieten die Bäume übervoll sind von Äpfeln. Zum anderen war zu lesen, dass die Getreideernte in manchen Gegenden wegen der Trockenheit so schlecht aus-fällt, dass die Bauern vom Erlös nicht leben können. Und auf diesem Hintergrund wollen/sollen wir Gott Danke sagen für das, was in diesem Jahr gewachsen ist.
Wir hier in der Großstadt tun uns vielleicht schwer mit Erntedank – viele von uns haben nichts angebaut und geerntet. Wir gehen in den Supermarkt und kaufen das, was wir möchten. Brot, Milch oder Fleisch, alles können wir günstig kaufen. Da-durch sinkt die Wertschätzung dafür. Vieles landet im Müll, weil wir Menschen viel zu viel kaufen und am Ende doch nicht alles aufessen können.
„In einer globalisierten und urbanisierten Gesellschaft hält die Kirchengemeinde inne und besinnt sich darauf, dass unsere Lebensmittel nichts Selbstverständliches sind“, erklärt die Evangelische Kirche in Bayern das Fest. „An Erntedank wollen die Christen Gott für die Schöpfung danken und zeigen, dass sie sich ihrer Abhängig-keit von der Natur bewusst sind“, schreibt die Deutsche Bischofskonferenz.
Ich denke, die Tatsachen der Lebensmittelverschwendung und die Worte der Kirchen können uns helfen, wirklich und gut Erntedank zu feiern. Wir wollen uns bewusst machen, dass unsere Welt Gottes gute Schöpfung ist, die er uns Menschen anvertraut hat. Jeder von uns muss sie mitgestalten und bewahren. Und das fängt bei ganz kleinen Dingen an:
- Wenn mir der Apfel nicht schmeckt, muss ich ihn nicht angebissen
wegwerfen. Ich könnte ihn mit nach Hause nehmen und Kompott
davon kochen.
- Das Brot, das schon ein bisschen alt geworden ist und nicht mehr so
gut schmeckt wie frisches, könnten wir zu Croutons verarbeiten und
über den Salat streuen.
Lassen wir uns von der Feier des Erntedankfestes anregen und tun wir diese kleinen Schritte in unserem konkreten Alltag!
Ihre
Claudia Kast
Gemeindereferentin
Wir feiern im kommenden Jahr an folgenden Terminen die Erstkommunion:
Sonntag, 26. Mai, um 10.00 Uhr in Hl. Engel
Donnerstag, 30. Mai, und Sonntag, 2. Juni, jeweils um 10.00 Uhr in Königin der Märtyrer
Sonntag, 2. Juni, um 10.30 Uhr in St. Bernhard
Wir haben Einladungen mit den Anmeldeunterlagen verschickt. Wenn Sie keinen solchen Brief bekommen haben, aber Ihr Kind zur Erstkommunionvorbereitung anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Pfarramt!
Mittwoch, 17. Oktober 2018 um 18:30 Uhr
Mittwoch, 21. November 2018 um 18:30 Uhr
Mittwoch, 19. Dezember 2018 um 18:30 Uhr
Lesungstexte für den Donnerstag, 24. Juli 2025
Tagesheilige/r
Heiliger Christophorus,
Lesungen Meßformular vom Tage
1. Lesung SIR 51,1-8
Lesung aus dem Buch Jesus Sirach
Ich will dich preisen, mein Herr und König, ich will dich loben, Gott meines Heils. Ich will deinen Namen verkünden, du Hort meines Lebens,
denn du hast mich vom Tod errettet. Du hast meinen Leib vor dem Grab bewahrt, meinen Fuß dem Griff der Unterwelt entrissen. Du hast mich befreit von der Geißel böser Zungen, von den Lippen treuloser Lügner. Gegen meine Widersacher standest du mir zur Seite,
in deiner großen Huld hast du mir geholfen aus der Schlinge derer, die auf meinen Fall lauern, aus der Hand jener, die mir nach dem Leben trachten. Aus vielen Nöten hast du mich erlöst,
aus der Bedrängnis der Flammen, die mich umringten, aus Gluten, die nicht (wirklich) geschürt,
aus dem Schoß der Flut, nicht (wirklich) von Wasser, (sondern) von schändlichen Lippen und Erfindern von Lüge,
von den Pfeilen der falschen Zunge. Schon war ich dem Tod nahe und mein Leben den Tiefen der Unterwelt.
Ich wandte mich nach allen Seiten und fand keinen Helfer, ich spähte nach einem Beistand, doch keiner war da.
Da dachte ich an das Erbarmen des Herrn, an die Taten seiner Huld, die seit Ewigkeit bestehen. Er hilft allen, die auf ihn vertrauen, und erlöst sie aus jeder Gefahr.
Evangelium MT 10,28-33
Aus dem Evangelium nach Matthäus
Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.
Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters.
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
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