Das Fastenprojekt 2017, eine gemeinsame Aktion des Pfarrverbandes St. Martin und Maria Himmelfahrt, befasst sich mit den
Seligpreisungen (Matthäus 5, 3-12).
Das Motiv des diesjährigen Fastentuches ist ein leicht abstrahierter Text der Bergpredigt. Auf den ersten Blick wirkt es nicht wie ein zusammenhängender Text, aber beim genauerem Hinsehen ordnen sich die Wörter, und der Sinn wird erkennbar. Im Text eingefasst ist eine aufsteigende Taube, Symbol des Friedens und des Heiligen Geistes, und hier eine Erinnerung an „das Selige“ und „das Heilige“ in uns.
Die Seligpreisungen kann man als die Kernaussage der Lehre Christi verstehen – eine Auflistung von
neuen Regeln. Damals wie heute ist die Botschaft radikal, nicht leicht zu interpretieren, weil in scheinbare Widersprüche verschlüsselt, und noch weniger leicht zu leben. Die Seligpreisungen sind für jeden von uns gedacht, aber die Botschaft muss man erst suchen. Ein genaueres Betrachten lohnt sich!
In der Fastenzeit wollen wir diese Kernaussagen Jesu unterschiedlich in den Fokus nehmen, um folgenden Fragen nachzugehen:
- Wie passt diese Botschaft in unsere Gegenwart?
- Was bedeutet selig? Ist Seligsein für uns erstrebenswert?
- Wie kann ich das Selige in mir erkennen? In anderen Menschen?
- Wie können wir zum Himmelreich im Hier und Jetzt beitragen?
Hierzu bieten wir Impulse für die Fastensonntage in unseren Pfarrkirchen und laden Sie ein, die ausgelegten Postkarten mitzunehmen.
Das
Angebot des Pfarrverbands zur Fastenzeit besteht aus mehreren Teilen (siehe bitte auch Aktuelles und den Terminkalender):
· Das Fastentuch mit dem Motiv für die Fastenzeit hängt als Altarbild,
· Sonntägliche Impulse zum Mitnehmen in den Gottesdiensten,
· Fastenlauf und Turnschuhkollekte:
Spenden für unsere Schwestern in Afrika erlaufen! Ab den 2.3. jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 17:30 (Treffpunkt: Ecke Kleselstr./Parrotstr.) See Facebook
Fastenlaufen für Afrika 2017 · Fastenbesinnung in St. Martin, am 7., 14., 21., 28. März jeweils um 19:00,
· Bußgottesdienste am 7. April (St. Martin) und 11. April (Maria Himmelfahrt).
Spenden in der Fastenzeit – wir sammeln für die Missions-Dominikanerinnen in Zimbabwe und Sambia, Afrika. mehr Die Verbindung zu den dominikanischen Schwestern besteht seit über 40 Jahren und ist immer noch sehr lebendig! Über die Jahre wurden unsere Spenden verwendet für notwendige Medikamente und Impfungen, Verpflegung für Waisenhäuser und Krankenstationen sowie kleine Bauprojekte, wie der Bau eines Operationssaals sowie die Installation einer Solaranlage in der Buschklinik Kavu.
Fasten? Was können wir tun? Vorsätze in der Fastenzeit, wie Verzicht auf Alkohol, Süßes oder Zigaretten sowie Erreichen persönlicher sportlicher (oder anderer) Ziele, können mit einer Spende verbunden werden. Diese Spenden werden sicher bei den Schwestern in Zimbabwe ankommen.
Große, aber auch kleine Spenden können jeden Sonntag am Ende des Gottesdienstes in Körbchen am Eingang der Pfarrkirchen abgegeben werden, sowie bei der Turnschuhkollekte der Pfarrjugend und in den Pfarrbüros abgegeben werden. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt; bitte geben Sie in diesem Fall Name und Adresse zusammen mit der Spende ab.
Herzlichen Dank fürs Ihr Mitmachen! Ob klein oder groß – jede Spende hilft. Fastenprojekt-Team aus St. Martin und Maria Himmelfahrt