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Chronik von St. Maximilian Kolbe

München - Neuperlach
 
 

Nachruf für Herrn Pfr. Herbert Rauchenecker


Messe?, zeigt seinen Sinn für Humor.
 Ökumene war ihm wichtig. Er konnte Leute ansprechen, die sich von der Kirche abgewandt haben und so durch ihn wieder in den Gottesdienst kamen. Dass Kleinzirkusse auf Kirchgrund ihr Zelt aufbauen durften, wirft ein Licht auf seine Großzügigkeit.
Der nach wie vor bestehende Theaterverein ging auf seine Initiative zurück.
Bei all dem war er kein bequemer Mensch. Auseinandersetzungen scheute er nicht.

Dass nicht der Pfarrherr, sondern Christus im Mittelpunkt steht, hat er auf seine ganz spezifische Weise sicher sehr überzeugend gelebt.

Eines seiner Lieblingslieder lautet: Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt. Am Ende der 2. Strophe heißt es da: Doch wer Gefahr und Leiden scheut, erlebt von Gott nicht viel. Nur wer das Wagnis auf sich nimmt, erreicht das große Ziel. Pfr. Rauchenecker, der bei allen Ecken und Kanten, die er auch hatte, versucht hat, etwas davon zu leben, wird vielen als ein den Menschen leidenschaftlich zugewandter Priester in Erinnerung bleiben. Dass er dort angekommen ist, wovon das Lied spricht und wohin wir noch unterwegs sind, davon dürfen wir überzeugt sein. Beten wir, dass Gott alles noch Unvollkommene seines irdischen Lebens in seiner himmlischen Ewigkeit vollende. Für das Seelsorgeteam von Christus Erlöser

Pfr. Bodo Windolf
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