Die derzeitigen Schwerpunkte in der ehrenamtlichen Mitarbeit in der Schule im Schuljahres 2015 / 16:
DaZ: In die Grund- und Mittelschule am Gröben kommen nach wie vor zunehmend Schüler/innen mit Migrationshintergrund, die keine oder wenige Deutschkenntnisse haben, wovon die Gruppe der Asylbewerber einen immer größer werdenden Anteil hat. Insgesamt sind an unserer Schule neben der deutschen Nationalität weitere 18 Nationen vertreten (Afghanistan, Bosnien, England, Eritrea, Griechenland, Italien, Kongo, Jordanien, Portugal, Rumänien, Russland, Spanien, Syrien, Tschetschenien, Türkei, Ukraine, USA, Ungarn).
- Zwei Drittel der Ehrenamtlichen unterstützen speziell diese Schüler/innen und ihre Lehrkräfte in allen Jahrgangsstufen. Einige betreuen die Kinder und Jugendlichen auch noch am Nachmittag und während ihrer Freizeit in ihren Familien, auch in den Asylbewerberheimen.
- Auch im Schuljahr 2015/16 wurde eine Übergangsklasse für Schüler/innen ohne Deutschkenntnisse aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 gebildet, die von Anfang an überfüllt war. Diese Klasse setzt sich aus sehr unterschiedlichen Jugendlichen (Herkunftsland, Muttersprache, Religion, familiäre Situation, Bildung: ohne Schulbesuch bis Gymnasium,…) zusammen.
In dieser Klasse arbeiteten verschiedene Ehrenamtliche mit.
- In jeder Regelklasse, von der 1. bis zur 9. Klasse, sitzen Schüler/innen ohne Deutschkenntnisse.
Zur Veranschaulichung die Schülerzahlen, Stand 04.03.2015:
Gesamt: 298 Kinder und Jugendliche Grundschule:
146 Kinder Mittelschule:
152 Jugendliche
Schüler/innen aus nichtdeutschen Herkunftsländern:
58 Kinder und Jugendliche (Dabei sind nicht berücksichtigt
Schüler/innen mit Migrationshintergrund, deren Eltern bereits
länger in Deutschland leben.)
Die enge Zusammenarbeit mit Schulleitung, Lehrkräften und Elternbeirat macht den vielfältigen, reibungslosen Einsatz der Ehrenamtlichen von „Kirche geht in die Schule“ bei Kindern und Jugendlichen möglich. Den Hintergrund des Projektes bildet ein großes Netzwerk.