Gruppenfoto_Schulen Projekttag Königsdorf
Freuen sich über die engagierten Schülerinnen und Schüler (v.l.n.r.): Anne Bschorer, Hermann Hofstetter, Anselm Kirchbichler von der Abteilung Umwelt, Generalvikar Peter Beer, Umweltbeauftragter Mattias Kiefer, die Ordinariatsdirektorinnen Sandra Krump und Gabriele Rüttiger sowie Ralf Grillmayer von der Hauptabteilung Schulen.

Positive Zwischenbilanz

Schulen übernehmen Schöpfungsverantwortung
 
„Ich wünsche mir, dass in 30 Jahren keine Dieselbusse mehr fahren“, sagt ein Achtklassler im Gespräch zu Generalvikar Peter Beer. Der Jugendliche gehört zu den 175 Schülern und Lehrkräften, die am Projekttag „Erzbischöfliche Schulen übernehmen Schöpfungsverantwortung“ am 18. Juli 2018 in Königsdorf teilnehmen. Für sie hat sich nicht nur Generalvikar Peter Beer Zeit genommen, sondern auch die Ordinariatsdirektorinnen Sandra Krump und Gabriele Rüttiger sowie der Hauptabteilungsleiter für die Erzbischöflichen Schulen, Ralf Grillmayer. Seit zwei Jahren unterstützt die Erzdiözese Nachhaltigkeitsprojekte an ihren Schulen. Nun war es Zeit für eine Zwischenbilanz.

Die Bandbreite ist dabei beachtlich: Die meisten Schulen trennen den Müll, vermeiden Plastik und verkaufen Fair-Trade-Produkte. Viele haben einen Schulgarten angelegt. Einige kümmern sich um Bienenvölker und haben dadurch eigenen Bio-Honig. Das Kolleg und Gymnasium St. Matthias in Waldram hat ein Klassenzimmer im Grünen mit Beschattung gebaut. Das Edith-Stein-Gymnasium in München pflegt eine Partnerschaft zu einer Schule in Burkina Faso. An der Theresia-Gerhardinger-Realschule in Weichs werden Kaninchen gehalten, damit die Kinder lernen, für Tiere zu sorgen. Ein P-Seminar am Pater-Rupert-Mayer-Gymnasium in Pullach hat ein Modell für nachhaltige Klassenfahrten entwickelt. Das waren nur einige Beispiele für das Engagement der Schülerinnen und Schüler in Sachen Schöpfungsverantwortung.

Kein Wunder, dass alle jubeln, als am Ende der Veranstaltung die Verlängerung des Projekts bekannt gegeben wird. Die Ideen und Zukunftsvisionen gehen den Jugendlichen so schnell nicht aus.

Text/Foto: Gabriele Riffert