180 Ordensfrauen und -männer diskutieren über die Bedeutung der Orden
München, 28. September 2018. Zum Diözesanen Ordenstag der Erzdiözese München und Freising kommen am Mittwoch, 3. Oktober, im Salesianum München, St.-Wolfgangs-Platz 11, etwa 180 Ordensfrauen und Ordensmänner zusammen. Unter dem Leitwort „Für jungen Wein neue Schläuche“ (Mk 2,22) beschäftigen sie sich mit der Präsenz und Bedeutung der Orden in Kirche und Gesellschaft.
Die Ordensleute „tragen heute inmitten der Kirche dazu bei, das Evangelium lebendig erfahrbar zu machen und geben Zeugnis dafür“, schreibt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in der Einladung zu der Veranstaltung. Der Ordenstag soll nach seiner Ansicht „eine gegenseitige Ermutigung sein, sich im Vertrauen auf Jesus Christus, den Herrn der Kirche, den heutigen Veränderungen und Herausforderungen des geweihten Lebens aufmerksam und voll Zuversicht zu stellen.“
Der Diözesane Ordenstag beginnt um 10.30 Uhr mit einem Impulsvortrag von Abt Hermann-Josef Kugler OPraem, dem ehemaligen Vorsitzenden der Deutschen Ordensobernkonferenz. In Arbeitsgruppen beschäftigen sich die Teilnehmer anschließend mit den Themen „Gut. Wir sind da – zur Präsenz der Orden in unserer Zeit“, „Junger Wein in alten Schläuchen – eine Zerreißprobe?“, „Am 3. Oktober – die prophetisch-politische Dimension des Ordenslebens“, „Alter Wein ist besser – Berufung im Alter lebendig leben“, „In der Schule des Herrn – über Jüngerschaft und Berufung“, „Der Dienst des Amtes – heute Oberin und Oberer sein“. Am Nachmittag findet um 14.30 Uhr ein Podiumsgespräch statt. Ein Schlussimpuls um 15.15 Uhr und eine Messfeier in St. Wolfgang um 16 Uhr mit Weihbischof Wolfgang Bischof schließen den Ordenstag ab. (ck)