Die zentralen Forderungen der Vereinbarung lauten dabei wie folgt:
- Wir setzen uns dagegen ein, dass weiterhin Waffen produziert werden und treten ein für die nukleare Abrüstung aller Länder.
- Wir erheben unsere Stimme gegen die Idee, die westliche Welt in eine neue Festung zu verwandeln und neue Zäune um uns herum zu errichten. Wir fordern das uneingeschränkte Recht auf Asyl in jedem Land.
- Wir fordern, ein Wirtschaftssystem aufzubauen, das ausschließlich auf die Nutzung Erneuerbare Energien und einer nachhaltigen Entwicklung basiert.
- Wir fordern für alle Landwirtinnen und Landwirte auf der ganzen Welt ein Dach über dem Kopf, Zugang zu Boden und eine würdevolle Arbeit, damit sie ihr Land als bäuerliche Landwirte produktiv bewirtschaften können.
- Wir fordern, gegen alle Steuerparadiese vorzugehen und ein Steuersystem zu etablieren, das garantiert, dass alle einen fairen Beitrag zahlen – gerade die reichsten Menschen.
- Die Menschen müssen die politischen und wirtschaftlichen Systeme, in denen sie leben und arbeiten, selbst verbessern, verändern oder neu gestalten können.
Daneben kamen natürlich das Feiern und der Austausch unter den deutschen und französischen Jugendlichen nicht zu kurz. Bevor die „Münchnerinnen und Münchner“ am Sonntag den Zeltplatz verließen und wieder nach Hause fuhren, wurde das Friedensfestival mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit Erzbischof Bouilleret abgeschlossen.
Text: Johannes Stopfer, Ehrenamtlicher Diözesanvorsitzender, Katholische Landjugendbewegung München und Freising