Beteiligte Pfarrgemeinde/n u.a.: katholische Stadtkirche Bad Reichenhall
Ziel / Idee: Asylbewerber/innen, die nach dem Dublin-Abkommen in problematische Länder rückgeführt werden sollen, zu ermöglichen, ein Anerkennungsverfahren in Deutschland zu machen. Überbrückung der Zeit, bis sie in das deutsche Verfahren kommen.
Vorgehen: - Deutschunterricht (dreimal pro Woche),
- Malen von Bildern mit Anleitung,
- Töpfern mit Anleitung,
- Singen von Volksliedern (mit Volksmusikanten),
- Einkauf von Nahrungsmitteln (kochen selber),
- Miteinander Kochen,
- Installation einer Dusche, Waschmaschine, Wäschetrockner, Fernseher, Laptop (mit Internet zur Kontaktaufnahme mit der Heimat; zum Sprachunterricht),
- Besorgen von Krankenscheinen für den Krankheitsfall;
- Besorgen von Ärzten (Zahnarzt, Allgemeinarzt), die Hausbesuche machen;
- Frisöse, die Hausbesuch macht,
- Sportmöglichkeiten: Tischtennis, Hometrainer, Hantel und Springseil.
- Regelmäßige Reflexionstreffen mit Helferkreis
- Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe Refugio München; Infoabend und Coachingtag mit Herrn Soyer von Refugio
- Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten
Positive Erfahrungen: Die Asylsuchenden nehmen an den Angeboten gern teil, lernen gut Deutsch; sind sehr kommunikativ und nett.
Probleme/Schwierigkeiten: Die lange Zeit des Kirchenasyls belastet, in einem Fall psychiatrische Probleme mit Krankenhausaufenthalt.
Kontakt: Pfarrer Eugen Strasser-Langenfeld, Kath. Stadtkirche Bad Reichenhall
EStrasser-Langenfeld@erzbistum-muenchen.de