Beteiligte Pfarrgemeinden: evangelisch-lutherische Kirchengemeinde unter Mithilfe der katholischen Pfarrgemeinde
Ziel / Idee: aus christlicher Verantwortung gemeinsam vor Ort handeln, um die Asylbewerber/innen in unsere Kultur und Lebensweise einzuführen
Vorgehen: Die evangelische Schwestergemeinde ist in Grafing Motor und Koordination aller Aktivitäten wie z.B.: Sprachkurse, Sprachpaten, Lebenshilfepaten, Begleitung bei Arzt- und Behördengängen, Schulbetreuung, Winterkleidersammlung für die neu angekommenen Asylbewerber usw. Unterstützt wird diese „Zentrale“ durch die katholische Pfarrgemeinde durch die Lebensmittelausgabe von der örtlichen Tafel und fallweise auch finanziell wie z.B. durch einen Zuschuss bei der Überführung eines hier verstorbenen Asylbewerbers in sein Heimatland
Positive Erfahrungen: Die gemeinsame christliche Verpflichtung wird durch die ökumenische Hilfe konkret. Bisher ist dadurch eine Willkommenskultur entstanden. Die vielen, immer wieder neu eintreffenden Asylbewerber fühlen sich i.A. wohl und sind dankbar, endlich „angekommen“ zu sein. Unabhängig von Konfessionen können die Einwohner des Ortes ihre Verpflichtung zur Hilfe erkennen.
Probleme/Schwierigkeiten: Die politische Gemeinde verläßt sich auf ihre engagierten christlichen Bürgerinnen und Bürger. Die Zusammenarbeit mit überörtlichen Behörden gestaltete sich z.T. schwierig. Kompetenzen sind manchmal schwer zu durchschauen, der Informationsfluss könnte besser sein.
Alle Fäden laufen beim evangelischen Pfarrerehepaar zusammen.
Kontakt: Frau Kajnath,
kajnath@gmx.de